Planung macht aus Zufall Irrtum!

  •  Wie  vorhersagbar ist das Kaufverhalten Ihrer Kunden?

Nur wenige Leser werden diese Frage mit „sehr vorhersagbar“ beantworten. Getrieben durch stetig steigende Produktvielfalt, schlagen Absatzschwankungen immer stärker auf die Produktions- und Lieferkette durch.

Beispiel: Am Wochenende besuchen mich 5 Studienkollegen. Dadurch benötige ich am Sonntag 15 Brötchen zusätzlich. Wie geht meine Bäckerfiliale damit um?

Die meisten Bäcker sind entspannt, da sie die Brötchen direkt in  der Filiale backen. Dadurch können sie sehr schnell auf schwankendes Marktverhalten reagieren. Das Vorprodukt ist dank Gefriertechnik beliebig haltbar, d.h. auch kein Vernichtungsrisiko.

  • Wie können Sie auf schwankende Absätze reagieren?

Lernen Sie von meinem Bäcker. Hier ist der Mitarbeiter der Schlüssel zur Flexibilisierung.

  1. Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter sichert Reaktionsgeschwindigkeit. Wer könnte besser – als die Verkäuferin vor Ort – entscheiden, welche Backwaren in welcher Menge zu produzieren sind?
  2. Mehrfachqualifikation erhöht Arbeitsplatzflexibilität. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter kann sämtliche Tätigkeiten innerhalb der Filiale ausführen, dadurch kann auf verändertes Einkaufsverhalten der Kunden sofort reagiert werden.
  3. Zeiterfassung abschaffen. Was macht die sehr gute Verkäuferin, wenn quasi mit Ladenschluss noch ein Kleinbus Handwerker auf der Suche nach einem Imbiss in der Tür steht?

Weitere Tipps zur Flexibilisierung bietet Ihnen die Umsetzungshilfe Nr.2.

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