Was machen Sie mit einer Idee?

Sie sitzen bei trübem Nach-Winterwetter am Schreibtisch und schauen aus dem Fenster. Plötzlich trifft  Sie ein Geistesblitz. Sie haben eine geniale Idee, wie Sie einen Prozess in Ihrem Arbeitsumfeld verbessern können. Und nun?

  • Was macht man mit so einer Idee?
  •  Was erwartet Ihre Firma im Umgang mit Ideen?
  • Haben Sie ein betriebliches Vorschlagswesen (=BVW)?
  • Haben Sie in der Firmenphilosophie KVP (= kontinuierlicher Verbesserungs Prozess) stehen?

Das  BVW in meiner alten Firma sagte: „Rede mit niemanden über deine Idee, denn er könnte sie dir klauen. Schreibe deine Idee auf einen Zettel. Lege den Zettel in einen Briefumschlag. Werfe den Briefumschlag in einen dafür vorgesehenen Briefkasten…

Dann warten Sie ein halbes Jahr, vorher wird Ihr Vorschlag nämlich nicht bearbeitet. Eines Tages kommt jemand mit Ihrem Zettel zu Ihnen und erfragt weitere Details zu Ihrem Vorschlag, da er diesen bewerten muss… Am Ende erhalten Sie eine Prämie für Ihre Idee! Sie lernen, dass Sie für Ideen in dieser Firma Geld bekommen. Nur frage ich mich, wofür Sie dann Ihr Entgelt bekommen? Hat Ihr Arbeitgeber nur Anspruch auf Ihre Hände? Oder auch auf Ihren Kopf?

Zahlreiche Studien zeigen, dass Geld als Motivator nicht taugt. Charles Handy bezeichnete die oberste Stufe der Maslow-Motivations-Pyramide sehr treffend mit „Hinterlassenschaften“ . Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Chance für Hinterlassenschaften und setzen Sie alle Verbesserungen schnellst möglich um.

 PS: Haben Sie schon angefangen, Ihre Banane richtig herum zu schälen?

Dieser Beitrag wurde publiziert in Alle.

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