Mit zunehmenden Alter nimmt die Lernfähigkeit ab

Dass mit zunehmenden Alter die Lernfähigkeit abnimmt, ist ein Mythos, und leider ein weit verbreiteter. Hirnforscher haben mehrfach nachgewiesen, dass das Gehirn in jedem Alter trainierbar ist.

Fortgeschrittenes Alter dient in der betrieblichen Praxis häufig als Gegenargument gegen die Versetzung eines Mitarbeiters in einen anderen Aufgabenbereich. Nur diese Diskussion führt in eine Sackgasse. Schließlich kann keinem Mitarbeiter eine bestimmte Tätigkeit über ein Zeitraum von 30 Jahren garantiert werden.

Lernfähigkeit hat nichts mit Alter zu tun.

Allerdings besteht die Gefahr, dass mit zunehmendem Alter die Fähigkeit zu lernen verloren geht. Wenn man sich über einen sehr langen Zeitraum nicht mehr in eine neue Tätigkeit einarbeiten musste, dann verliert man das eigene Zutrauen in das Erlernen neuer Tätigkeiten.

Wer es hingegen im gesamten Berufsleben gewohnt war, sich immer wieder neu in andere Aufgabenbereiche einzuarbeiten, besitzt auch mit 60 Jahren noch das Selbstbewusstsein  sich einer neuen und anderen Tätigkeit zu stellen. Vor allem hat er im Laufe seines Berufslebens gelernt, wie man sich am besten in eine neue Aufgabe einarbeitet.

Komfortzone macht bequem und zerstört die Fähigkeit sich anderen Aufgaben zu stellen.

Indem Sie Jobrotation und Weiterentwicklung zur Pflicht machen, erhalten Sie die lebenslange Lernfähigkeit Ihrer Mitarbeiter.

Dieser Beitrag wurde publiziert in Alle.

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