Den Ruf zerzwitschert?

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Es geschah letzte Woche auf XING. Ein Nutzer fragte nach einem kostengünstigen Giro-Konto für Kleinunternehmer. Im Laufe der Diskussion monierte ein anderer Forenteilnehmer die Geiz-ist-geil-Mentalität, selbst bei der Suche nach einem Geschäftskonto.

Plötzlich änderte sich der Schwerpunkt der Diskussion, nachdem im Profil des Querulanten die Deutsche Bank als Arbeitgeber entdeckt wurde. Jetzt war unter anderem von Arroganz, schlechtem Kundenservice der Deutschen Bank  zu lesen. Aus eine persönlichen Meinung eines XING-Nutzers, wurde eine Diskussion über dessen Arbeitgeber. Schlimmer, aus der persönlichen Einschätzung eines Nutzers, wurde auf die Philosophie der Bank geschlossen.

Sind Sie sich dieser Gefahr bewusst?

Für jüngere Mitarbeiter ist die Teilnahme an sozialen Netzen wie XING oder Twitter  selbstverständlich. Insbesondere bei XING droht Gefahr, da die Teilnehmer aufgefordert sind, den Arbeitgeber im Profil anzugeben. Damit sind die Nutzer auch immer ein Stück weit Vertreter ihrer Arbeitgeber. Auch am Freitagabend nach dem 3. Bier…

Haben Sie in Ihrem Unternehmen Regeln für den Umgang mit social media?

Verbieten zählt nicht.  Schärfen Sie besser das Bewusstsein Ihrer Mitarbeiter im Umgang mit diesen Medien. Betriebsgeheimnisse und Obszönitäten müssen Tabu bleiben. Ihre Mitarbeiter sollten private Meinungen klar als solche kennzeichnen.  Es kann auch helfen, wenn sie die Angabe des Arbeitgebers im Profil verweigern.

Welche Erfahrungen und Empfehlungen haben Sie zum Umgang mit sogenannten sozialen Netzen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

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