Alle Jahre wieder!

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Im Frühjahr wenn die Singvögel zurückkommen, beginnt für viele unserer Kunden die Zeit der jährlichen Feedbackgespräche. Während die Vögel willkommen sind, sind es die Feedbacks eher selten.

Warum freuen sich die Mitarbeiter und Vorgesetzten nicht auf das jährliche Feedback – obwohl Feedback doch die viel beschworene Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung ist? Vielleicht liegt es an der Art der Übermittlung. Helfen Sie Ihren Mitarbeitern, indem Sie sich an die Feedback-Regeln halten. Verwenden Sie Ich-Botschaften und beschreiben Sie das Verhalten und die Auswirkungen. Bewerten Sie aber das Verhalten nicht. Gutes Feedback erzeugt Betroffenheit und nicht Widerstand.  Verwenden Sie für Ihr Feedback die SVA-Struktur:

Situation: Beschreiben Sie die betreffende Situation.

Verhalten: Geben Sie im Anschluss das erlebte Verhalten des Mitarbeiters wieder.

Auswirkung: Beschreiben Sie, wie das Verhalten auf Sie und das Umfeld gewirkt hat. Was sind die Auswirkungen des Verhaltens?

Beispiel:

Situation: Gestern hast du dem neuen Mitarbeiter die Maschineneinstellung erklärt.

Verhalten: Dabei hast du auf mich sehr ungeduldig gewirkt.

Auswirkung: Vielleicht stellt der Kollege jetzt weniger Rückfragen. Dadurch würde sich seine Einarbeitungszeit verlängern und die erhoffte Entlastung tritt dann später ein.

Weitere Hinweise für Ihr Feedback-Gespräch bietet Ihnen die Umsetzungshilfe Nr. 10. Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Feedbackgespräche!

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