Bedrohung oder Chance?

© Briegert + Hochgeschurtz Partnerschaft

Als Change-Manager ist es unsere Aufgabe, die ständigen Veränderungen, die auf uns und unsere Mitarbeiter einprasseln, als Chancen zu verstehen und nicht als Bedrohung.

Vielleicht ist diese jedoch eine unlösbare Aufgabe, verstößt der Tausch von Gewissheit gegen Ungewissheit doch gegen gängige Motivationstheorien. Nach Maslow sind die Sicherheitsbedürfnisse die zweitstärkste treibende Kraft in uns. Da können wir mit tollen neuen Inhalten kommen und anspruchsvolle Aufgaben anbieten, das unerfüllte Sicherheitsbedürfnis wiegt schwerer.

Aber was ist für uns Führungskräfte nun die Alternative?

Eine Chance liegt im Transfer des Sicherheitsbedürfnisses Ihrer Mitarbeitern von deren Tätigkeit oder Arbeitsplatz auf Sie als Führungskraft.

Wenn der Mitarbeiter Ihnen vertraut, dass Sie Ihm auch in Zukunft mit wichtigen Aufgaben betrauen, die ein gewisses Maß an Selbständigkeit mitbringen, in denen sich der Mitarbeiter selbst entfalten kann und wo er regelmäßig Rückmeldung erhält, sind ständige Veränderungsprozesse kein Problem.

Wenn eine Führungskraft seine Mitarbeiter als Ressource und Produktionsfaktor sieht, den man budgetiert und zuteilt, darf diese sich nicht wundern, ständig gegen sichtbare und unsichtbare Widerstände zu laufen.

Der Schlüssel zu Vertrauen ist das Handeln der Führungskraft. Die Mitarbeiter messen Führungskräfte an dem, was diese sagen und wie sie nachher handeln. Glaubwürdigkeit ist inzwischen sogar mehr wert, als ein Doktortitel.

Dieser Beitrag wurde publiziert in Alle.

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