Unterliegen Ihre Umsetzungsblogger dem Not-Invented-Here-Syndrom?

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Erinnern Sie sich an den Blog vom Montag? Das Not-Invented-Here-Phänomen führt dazu, dass man  unbewusst eigene Ideen bevorzugt.

Wie können wir nun überprüfen, ob wir Umsetzungsblogger auch dem Not-Invented-Here-Syndrom unterliegen?

Wir haben uns selbst überprüft:

Im Rahmen des Jahresrückblicks haben Hochgeschurtz und Briegert in den letzten beiden Jahren jeweils die aus individueller Sicht besten fünf Beiträge (Monat für Monat abwechselnd) zusammengefasst.

In Monaten mit einem Gästebeitrag haben wir unbewusst jeweils den Gästebeitrag und zwei Beiträge jedes Autors als TOP5 ausgewählt.

In 16 Monaten hatten wir jedoch keinen Gästebeitrag, folglich mussten wir bei der Wahl der TOP5 uns für einen „besseren“ Autor entscheiden. Wie haben wir uns entschieden?

Für 12 der 16 Monate haben wir jeweils drei eigene Beiträge in die TOP5 und nur zwei des Co-Bloggers gewählt. Für 75% der zusammengefassten Monate waren also – tatsächlich unbewusst – die eigenen Beiträge im Rückblick die besseren.

Zufall oder Not-Invented-Here-Syndrom?

Was können wir daraus lernen?

  1. Helfen Sie uns: Schreiben Sie mehr Gästebeiträge, dann wird die Auswirkung des Not-Invented-Here-Syndroms nicht mehr so offensichtlich:-)
  2. Wenn Sie Veränderungsprojekte in Ihren Unternehmen initiieren, machen Sie die Betroffenen zu Beteiligte. Wenn man selber an einer Lösung mitarbeiten darf, wird man sie später leidenschaftlicher umsetzen und sogar verteidigen.
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