Nur 100 E-Mails, Sie Wurst.

© Brian Jackson - Fotolia.com

„Puh, wenn ich Montag ins Büro zurückkomme, habe ich garantiert 30 bis 40 Mails zu bearbeiten“, stöhnt die neue Mitarbeiterin Frau Jäckler in der Seminar-Pause und nippt bedeutungsvoll an ihrem Kaffee.

Nörzig schaut flüchtig von seinem Handy hoch: „Montag, das dürften bei mir über 100 Mails sein.“

Brüggel hebt nicht einmal den Blick von seinem Blackberry. „Nur 100 Mails? Die habe ich schon während des Seminars bearbeitet. Ich bekomme täglich über 200!“

Was mich in solchen Situationen  wirklich nervös macht: Da schwingt Stolz in der Stimme mit.

Wenn Sie es ernst meinen, mit weniger Mails, fangen Sie heute mit einfachen Maßnahmen an:

  1. Automatische Benachrichtigung bei Mail-Eingang deaktivieren
  2. Niemals mit Empfangsbestätigungen arbeiten (oder schicken Sie Ihre Briefpost immer per Einschreiben mit Rückschein?)
  3. E-Mail Bearbeitung maximal zweimal täglich im Block
  4. Akzeptieren Sie keine Absicherungs-Mails

Durch die oben genannten Maßnahmen entlasten Sie Ihr Postfach und verringern die Antwort-Geschwindigkeit. Wenn Ihre Kollegen merken, dass Sie persönlich einfacher zu erreichen sind, als per Mail, haben Sie es geschafft.

Aber Vorsicht.

Führen Sie diese Maßnahmen nur durch, wenn Sie auf die Anzahl Ihrer Mails nicht stolz sind!

Dieser Beitrag wurde publiziert in Alle zugeordnet zu , , , , . Lesezeichen permalink.

Eine Antwort auf Nur 100 E-Mails, Sie Wurst.

  1. Pingback: Möchten Sie sich auch mehr Zeit für Führung? | UMSETZUNGSBLOG.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.