TOP-Information: Facebook wird in Fishbook umbenannt

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Das einzige, was in unserem Land besser wird, wenn es älter wird, ist wohl Wein und Käse. Selbst Hypertrends, wie Facebook strahlen neuerdings den Geruch von sieben Tage altem Fisch aus.

Genau genommen seit dem Börsengang.

Mit gezielter Falschinformation sind Facebook anscheinend Millionen von Fans und tausende von Anlegern an den Haken gegangen.

Erstaunlich, wo Facebook in der Vergangenheit stets durch sensiblen Umgang mit persönlichen Informationen aufgefallen ist.

Was lernen wir als Führungskräfte aus der Fishbook-Affäre?

Vertrauen entsteht, in dem Sie vorher sagen, was Sie tun werden und dann das tun, was Sie vorher angekündigt haben.

Ungleichbehandlung, wie verschiedene Informationen an verschiedene Adressaten, zerstört mühselig aufgebautes Vertrauen. Machen Sie es besser, machen Sie sich transparent, informieren Sie offen und ehrlich über Ihre Absichten. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.

Ansonsten droht Ihnen das gleiche Schicksal wie Fishbook – dann stinkt es vom Kopf her.

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2 Antworten auf TOP-Information: Facebook wird in Fishbook umbenannt

  1. Rainer Viesel sagt:

    Facebook, ein tolles Thema. Ich habe es leider erst heute entdeckt.
    Zuerst zum Thema Börsengang selbst: Unsere Weltwirtschaft steht kurz vor dem Kollaps weil wir in unserer Gier nach Gewinn ohne einen Wert durch körperliche, geistige oder soziale Arbeit zu schaffen maßlos geworden sind. Auch noch am Rande des Abgrunds glauben wir vom Sofa aus Geld (bedrucktes Papier) verdienen zu können ohne dass dafür ein anderer Mensch auf der Welt im gleichen Maße verarmt, der dann von unserem Gewinn + Zins und Zinsenzins wieder „gerettet“ werden muss. Stell dir vor es ist Facebook-Börsengang und keiner geht hin. Hat Facebook überhaupt etwas Gutes?

    Vielleicht ja. Die Möglichkeit in kurzer Zeit ein informatives Netzwerk aufzubauen das die Möglichkeit besitzt sich in alle Richtungen gleichzeitig auszudehnen. Oder, durch „Gefällt mir“, „Teilen“, „News Feed“ die fast alle Webseiten mittlerweile anbieten kann ich mir eine virtuelle unabhängige „Zeitschrift“ zusammenstellen die mir täglich alternative Informationen bringt. Mit einer Plattform wie E-Mail ist dies technisch nicht möglich. Der Umgang mit sensiblen Daten ist dabei nur ein Problem wenn ich denn sensible persönliche Daten einstelle. Hat hier Facebook zu recht einen schlechten Ruf? Meist handelt es sich bei den peinlichen Filmen doch um Youtube Formate die nur auf Facebook verlinkt sind oder Einladungen an 10000 Leute zur Garagenparty weil „an alle Freunde + Freundesfreunde“ gedrückt wurde. Da hier aber auch meist von Familie oder Verwandten wenig Hilfe im Umgang mit Facebook zu erwarten ist kann die „Einsicht zur Verhaltensänderung“ von einer anderen Seite kommen.

    Sie ahnen es schon? Der Vorgesetze. Jeder hat doch bestimmt einen Computerfreak in seiner Abteilung der bei Wunsch einzelner Mitarbeiter mit Rat und Tat zu Seite stehen kann um die wichtigsten Facebookfallen zu erläutern und einen sinnvollen Facebook-Umgang zu ermöglichen. Bis Ende 2012 möchte ich in meinem Bereich 2-3 Facebook-Ansprechpartner (bei 60 Mitarbeiter) installieren. Also FSI (Facebooksicherheitsbeauftrage). Wäre doch gelacht wenn ich die Bildzeitung nicht durch vernünftige Facebooknutzung aus der Kantine bringe.
    Rainer Viesel

    • „Wäre doch gelacht, wenn ich die Bildzeitung nicht durch vernünftige Facebooknutzung aus der Kantine bringe“ – Danke Herr Viesel, habe herzlich gelacht. Das ist die richtige Einstellung; nicht die Technik verteufeln (denn die kommt sowieso), sondern das Gute nutzen. Und das mit den FSIs ist einen eigenen Beitrag wert. Vorgesetzte, die sich als Befähiger verstehen, gewinnen das Vertrauen der Mitarbeiter zu recht! (th 21.8.12)

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