Frei, frei, frei, endlich frei

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Es ist geschafft, Wochenende! Endlich frei!

Liest man an seinen “freien Tagen” eigentlich den Umsetzungsblog? Und was bedeutet „frei“ überhaupt? Immerhin bin ich Familienvater mit zwei pubertierenden Kindern; Gleichgesinnte wissen, dass der Begriff “frei” in diesem Zusammenhang nicht taugt.

Sind Sie auch froh, am Wochenende einfach mal die Beine hochlegen zu können?

“Papa” hallt es gerade durch den Flur, „spielst Du noch eine Runde Badminton mit mir?“

So ein wenig sehne ich mich schon nach Montag, wenn ich wieder unfrei bin, aber dafür bleibt mir keine Zeit. Ich muss raus, mich von meinem Älteren über unser selbst gebasteltes Badmintonfeld hetzen lassen – an meinen freien Tagen.

Genießen Sie Ihr Wochenende und bis Montag, wieder in diesem Blog!

PS:

Zufall, dass Väter mehr arbeiten als kinderlose Männer?

Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vätern ist gemäß einer Analyse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung über die gesamte Dauer des Erwerbslebens höher, als die der kinderlosen Geschlechtsgenossen. (Die Zahlen basieren auf der Haushaltsbefragung Mikrozensus 2010.)

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2 Antworten auf Frei, frei, frei, endlich frei

  1. Urs Eberle sagt:

    Gehen wir davon aus, dass wir eigentlich nach Leistung und nicht nach Zeit bezahlt werden sollten (wohinter ich absolut stehe). Das bedeutet dann aber auch im Umkehrschluss, dass wir eigentlich nie „frei“ haben. Diese „freie“ Zeit nutzen Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber nämlich um ihre Energiespeicher wieder aufzuladen und sich dadurch geistig und körperlich in eine Verfassung zu bringen in der sie volle Leistung bringen können. Dies kann bei Gartenarbeit, einem Buch, im Sportverein, der Familie, einem Urlaub, einem Fest, beim Fernsehen, etc. stattfinden. Man muss also eigentlich davon ausgehen, dass man sein Gehalt für 24h täglich (365 Tage im Jahr) bekommt. In diesen Stunden gibt es Anwesenheitsstunden im Betrieb genau wie „Vorbereitungsstunden“ außerhalb des Betriebs.
    Mein Chef bezahlt mir regelmäßig das gleiche Gehalt – also hat er auch Anspruch auf eine mindestens gleichbleibende Leistung meinerseits. Meine Aufgabe ist es also, mich darum zu kümmern, dass ich ihm diese „faire“ Leistung auch geben kann. Das Ausüben von Sportarten mit einem extrem hohen Verletzungsrisiko ist hier genauso „unfair“ wie der Bau des eigenen Hauses nach Feierabend und am Wochenende oder Alkoholmissbrauch nach „Feierabend“.

    • @urs eberle: „Nie frei“ bei einem Dienstvertrag würde ich nicht unterstützen. Stellen Sie sich Ihren Arbeitsvertrag wie einen Werkvertrag vor. Nach Erbringung der faieren Leistung für Ihr Entgelt haben Sie „frei“. Der Schreiner, wenn er den den Schrank fertig hat, Sie wenn Sie alles fürs Projekt eingekauft haben.
      Den zweiten Teil möchte ich voll unterstützen: Sowohl bei Dienst- als auch bei Werkvertrag hat der Leistungserbringer die Pflicht, sich in einem so guten Zustand zu halten, dass er die Leistung stets erbringen kann. Deswegen spiele ich ja auch mit meinem Sohn Badminton;-) Und wenn Arbeit Spaß macht, fühlt man sich übrigens als hätte man frei. (th)

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