Produktivität verbessern Teil 1: 30% mehr Produktivität

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30 Prozent mehr Produktivität in Gruppe A gegenüber Gruppe B bei gleichen Aufträgen, Maschinen und Rohstoffen. Dieses Ergebnis sollte W. Hacker [1] erklären.

Die Analyse ergab, dass die 30% nicht durch schnelleres oder intensiveres Arbeiten erreicht wurden: Die Handlungen während der direkten produktiven Tätigkeit unterschieden sich nicht.

Eine inhaltlich andere Nutzung der indirekten produktiven Arbeit machte den Unterschied aus: Gründliche Vorbereitung und bessere Planung.

Einfach ausgedrückt:

Denken besiegt Muskelkraft.

Wer sein Heil in der Arbeitsverdichtung sucht, handelt gegen bestehendes Wissen. Wer seine Mitarbeiter zum Mitdenken anleitet, legt die Basis für 30% mehr Produktivität.

Hacker stellte weiterhin fest, dass die produktiven Mitarbeiter weniger Hilfe beim Rüsten brauchten, bevorzugt kleinere Lose fertigten und mehr Verbesserungsideen umsetzten.

Noch wichtiger für den Umsetzungblog war aber die letzte Feststellung von Hacker:

Die festgestellten Minderleistungen der Gruppe B waren alle qualifikationsbedingt, also beeinflussbare Voraussetzungen!

[1] Ulich, E. (2011). Arbeitspsychologie. S. 425. Schaeffer-Poeschel Verlag, Stuttart

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