„Finden Sie die Lean Management Werkzeuge nun gut oder nicht?“

„Hallo Herr Hochgeschurtz,

Ich denke, dass die damalige NTT-Schulung mir einen schönen Leitfaden an die Hand gegeben hat, um meine Produktion zu optimieren.

Nach zwei Jahren haben sich die Kennzahlen folgendermaßen entwickelt:

Qualitätsreklamationen: -90%
Krankenstand: -50% (aber ich mache weiter, da ich noch weit über 2% liege)
Produktivität: +20%

Das NTT finde ich als Werkzeug, oder besser als Einstellungsveränderung Vorgesetzter/ Mitarbeiter sehr gut und gelungen.

Jetzt habe ich letztlich Ihren Kommentar zu dem Buch „Kata des Weltmarktführers“ gelesen. Es ist der erste Blogbeitrag von Ihnen, der mich ein wenig zum Rätseln gebracht hat, was Sie sagen wollen.

Finden Sie die Lean-Werkzeuge nun gut oder nicht? Beißen sich die Themen vom Rother mit Ihren Argumenten?

Meiner Meinung nach, bieten Sie mit dem NTT überhaupt keine Werkzeuge für Problemlösungen – jenseits von Führungsfragen – an. Mit Ausnahme der Verwendung des gesunden Menschenverstandes…

Die Kata und damit die Fokussierung auf Problemlösezyklen  inkl. Visualisierungen und anderen Elementen des LEAN sind für mich die Werkzeuge, über die ich meine Erwartungen greifbar mache.

„Ich erwarte, dass ein Problem abgestellt wird und ich gebe dir ein Werkzeug „Problemlöseblatt“ und visualisiere Verlauf und Ergebnis auf der Shopfloor-Tafel.

Was meinen Sie dazu? Habe ich Sie völlig falsch verstanden, oder etwas überlesen?“

(Aus einer Mail eines ehemaligen NTT-Teilnehmers)

Was hätten Sie an meiner Stelle geantwortet? Beißen sich NTT und Toyotas Lean Philosophie? Die Antwort, kommenden Freitag.

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