Feedback geben

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Das jährliche Feedbackgespräch ist die Zusammenfassung der im Laufe des Jahres geführten Gespräche.

Also darf es für den Mitarbeiter keine Überraschungen geben.

Hören wir in ein Feedbackgespräch rein:

Chef zum Mitarbeiter:

„Du bist sehr zuverlässig. So hast Du bei drei Projekten den Termin eingehalten.

Dein Engagement ist auffällig gut. An drei Samstagen im Herbst hast Du Überstunden klaglos mitgemacht.

Zuletzt möchte ich dein Sicherheitsverhalten loben. Immer wenn ich ins Labor kam, hast Du die Schutzbrille getragen.“

Welcher Schulnote ist das Ihrer Meinung nach? Bitte legen Sie sich fest, 1, 2, 3, 4, 5, oder 6.

Lesen Sie sich die drei Sätze bitte noch einmal genau durch.

  • Ist jemand sehr zuverlässig, wenn er einen zugesagten Projekttermin einhält?
  • Ist jemand auffällig gut, wenn er angeordnete Überstunden klaglos mitmacht?
  • Ist das vorgeschriebene Tragen einer Schutzbrille lobenswert?

Die oben genannten Beispiele reichen gerade einmal für ein „ausreichend“.

Loben Sie nur, was auch außergewöhnlich gut ist! Falsches Feedback geben ist Diebstahl.

Falsches Feedback bringt Mitarbeiter um die Chance, sich zu verbessern!

Ressourcen:

[1] Briegert, E. und Hochgeschurtz, Th. (2011): Führung. ikotes Verlag Bühl, S. 27-35

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2 Antworten auf Feedback geben

  1. Rainer Viesel sagt:

    Sehr gute Beispiele. Trotz des jährlich neuen Vorsatzes noch objektiver zu beurteilen stelle ich nach den Gesprächen fest, dass weit mehr wie 50% der MA überdurchschnittlich sind auch wenn die Tendenz in die richtige Richtung geht. Verhaltensänderungen bei Vorgesetzten gehen halt auch nicht schneller wie bei Mitarbeitern.

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