Lässt sich die E-Mail-Flut eindämmen?

Arbeiten Sie schon oder mailen Sie noch?
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10:00 Uhr in Nörzigs Posteingang: Eine dringende E-Mail aus der Personalabteilung: „Wo willst du dein Team-Workshop machen? Im Hunsrück oder in der Eifel?“

10:02 Uhr Postausgang: Einfache Sachen erledigt Nörzig sofort. Er mailt zurück: „Es ist mir egal – ihr dürft entscheiden.“

10:35 Uhr Posteingang: „Wir haben uns für die Eifel entschieden. Wir fragen uns aber gerade, ob wir drei oder vier Sterne für das Hotel nehmen sollten. Nörzig, antworte bitte rasch, damit wir endlich buchen können.“

10:37 Uhr Postausgang: Der Workshop ist natürlich wichtig. Also mailt Nörzig sofort: „Wir können uns aktuell nur drei Sterne leisten.“

10:58 Uhr Posteingang:  die Personalabteilung fragt … und so geht es eine Weile weiter

Wie kann Nörzig die Anzahl seiner E-Mails verringern?

Was wäre passiert, wenn Nörzig seine E-Mails erst am Ende des Tages beantwortet hätte? Die Personalabteilung hätte mit ihm kein Ping Pong spielen können. Er hätte weniger E-Mails von der Personalabteilung zurückbekommen.

Und wenn die Personalabteilung die Antworten aber dringend braucht? Mit der Zeit hätte die Personalabteilung gelernt, dass man von Nörzig nicht sofort eine E-Mail-Antwort bekommt. Sie müssten dann  zum Äußersten greifen können, und mit Nörzig reden. Der Vorteil? In der Regel spart ein Telefonat circa drei E-Mails.

Was könnte Nörzig noch tun?

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