Gespräche nach Krankheit motivierend führen

© panthermedia.netMarkus Hofmann

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Markus Hofmann

Bei jedem Fehlzeitengespräch erklären Sie als Vorgesetzter zuerst immer, warum der Mitarbeiter bei Ihnen sitzt. Vermeiden Sie jede Form von Emotion.

Fakten – Fakten – Fakten.

Brüggel sitzt bei seinem Vorgesetzten, weil er sich die letzten drei Jahre jeden Freitag nach Weiberfastnacht (schmutziger Do.) krank gemeldet hat.

Nun fragt der Vorgesetzte: „Hat diese Arbeitsunfähigkeit betriebliche Gründe?“

Beide lächeln. „Eher nein“, sagt Brüggel.

„Wenn die Gründe nicht betrieblich sind, müssen sie aus dem privaten Umfeld kommen.“

„Eher ja“, sagt Brüggel.

„Dann müssen die Massnahmen auch aus dem privaten Umfeld kommen“, stellt der Vorgesetzte sachlich fest. „Hast Du eine Idee, was Du tun musst, damit diese Fehlzeiten nicht mehr auftreten?“

„Ja“, sagt Brüggel. „Ab jetzt nehme ich an diesem Freitag Urlaub.“

Fehlzeitengespräche sind motivierend und erfolgreich, wenn die Emotionen außen vor bleiben!

Alle Gesprächstypen in den Umsetzungshilfen:

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