Was heißt das für den Chef, wenn ein Mitarbeiter krank wird?

© panthermedia.net auremar

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Unternehmen haben verschiedene Methoden, auf den krankheitsbedingten Ausfall eines Mitarbeiters zu reagieren.

In administrativen Bereichen bleibt die Arbeit oft einfach liegen, bis die Person an den Arbeitsplatz zurückkehrt. Uns ist aufgefallen, dass in den meisten Unternehmen der Krankenstand im administrativen Bereich geringer ist als im operativen Bereich.

Viele operative Funktionen, wie Produktion oder Callcenter müssen den Mitarbeiter ersetzen, da die Aufgaben sonst nicht erfüllt werden.

Bei Unternehmen mit sofortigem Ersatz durch Leiharbeiter fällt auf, dass der Krankenstand der unternehmenseigenen Mitarbeiter häufig hoch ist, während der Krankenstand der Leiharbeiter niedrig ist.

Bei operativen Funktionen, die sich mit Mehrfachqualifikation der Mitarbeiter helfen (und die am wenigsten notwendige Tätigkeit an dem Tag weggelassen), ist der Krankenstand bedeutend niedriger.

Auf dem Kongress Fabrik des Jahres 2013 stellte ein Unternehmen „seine“ Lösung vor:

Die Krankmeldung ist nur beim Vorgesetzten möglich, da dieser auch den Ersatz des Mitarbeiters darstellt. Fehlt ein weiterer Mitarbeiter, wird dieser durch den nächsthöheren Vorgesetzten ersetzt.

Raten Sie doch einmal den Krankenstand in diesem Unternehmen?

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