Weiterbildung bei den über 55-jährigen steigt weiter an – Teil 1

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Weiterbildung und Gesundheit sind die aktuellen Megatrends in Europa. Treiber für diese Trends ist der demografische Effekt. Dabei haben viele Arbeitgeber die wahren Ausmaße noch nicht erkannt, da wir uns aktuell in Deutschland noch in der Phase des Kohortenwechsels befinden:

Wir werden einfach nur älter. Der Anteil der 50-64 jährigen steigt von 32% in 2010 auf 39% in 2020, aber es sind immer noch genug Erwerbsfähige da.

Erst ab 2020 verliert Deutschland 20% der Erwerbsfähigen. Diese 10 Mio. Menschen werden durch Zuwanderung nicht ausgeglichen.

Daher werden die Älteren länger arbeiten müssen. Erwerbstätigkeit mit 67 Jahren wird ab 2020 eher der Standard, als die Ausnahme. Körperliche und geistige Gesundheit vorausgesetzt.

Aber tun die Unternehmen und älteren Arbeitnehmer genug zum Erhalt der eigenen geistigen Leistungsfähigkeit?

Eine aktuelle Studie Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fand heraus, dass inzwischen bei den 55 bis 59-jährigen 55% der Erwerbstätigen in Jahr 2012 an einer Weiterbildung teilgenommen hat. 2007 waren das noch 45% und 2010 49%.

Bei den über 60-jährigen hat sich die Quote von 2007 über 2010 bis 2012 von 32% auf 40% und aktuell auf 46% erhöht.

Wie ist die Situation in Ihrem Unternehmen? Haben mehr als die Hälfte der über 55-jährigen letztes Jahr an einer Weiterbildung teilgenommen?

 

Ressourcen:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Weiterbildungsverhalten

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2 Antworten auf Weiterbildung bei den über 55-jährigen steigt weiter an – Teil 1

  1. Rainer Viesel sagt:

    Nehmen wir an, wir haben in einem Unternehmen zwei 40 jährige Mitarbeiter welche die gleiche Arbeit verrichten unter dem gleichen Vorgesetzten und bei gleichen familiären Verhältnissen, Gesundheitszustand usw. Und nehmen wir weiter an wir könnten durch fälschen der Geburtsunterlagen und Mindcontrol den einen Mitarbeiter 2 Jahre jünger und den anderen 2 Jahre älter machen. Also beide sind biologisch 40, denken aber sie sind 38 und 42. Ab welchem Alter würden sie den Schwindel entdecken. 50, 55, 60, 63, 67?

    Wie groß ist der angerichtete psychisch-beeinflusste gesundheitliche Schaden durch die Rente mit 67, wenn ich als Arbeiter davon überzeugt bin eigentlich das Recht zu haben mit 63 in Rente zu gehen dies mir aber durch politische Misswirtschaft verwehrt wird, im Verhältnis zum gesundheitlichen Schaden der durch die 4 Jahre längere Belastung durch Arbeit entsteht?

    Was steckt hinter dieser hochpeinlichen, inkompetenten, lachhaften, unglaubwürdigen, widersprüchlichen politischen Rentendiskussion der Einheitspartei CDUSPDFDPGRÜNEN+LINKE und wie müsste eine Diskussion aussehen wenn es wirklich um den Menschen (das Volk) und deren Gesundheit ginge?

  2. Enrico Briegert sagt:

    Hätte man das System auch positiver gestalten können? Zum Beispiel: reguläres Renteneintrittsalter mit 63. Um dieses Alter zu finanzieren, wird man um einen Abschlag nicht herum kommen. Allerdings wird er nicht als Abschlag definiert – sondern als Standardrente mit 63. Jeder der über das 63. Lebensjahr hinaus arbeitet bekommt entsprechend Bonuspunkte…

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