Wer ist für Fehlzeiten verantwortlich?

Viele Unternehmen arbeiten zur Bekämpfung ihrer krankheitsbedingten Fehlzeiten mit Eskalationsmodellen.

  • Stufe 1: Ein freundliches Gespräch, oft als Rückkehrgespräch bezeichnet.
  • Stufe 2: Ein Gespräch mit dem nächst höheren Vorgesetzten und den Betriebsrat.
  • Stufe 3: Ein Gespräch mit den nächsten Vorgesetzten, dem Betriebsrat und der Personalabteilung.
  • Stufe 4: Ein Gespräch mit allem, was Rang und Namen hat.

Meistens sind die einzelnen Stufen noch farblich untermalt:

  • Stufe 1: grün
  • Stufe 2: gelb
  • Stufe 3: orange
  • Stufe 4: rot

Was will das Unternehmen dem kranken Mitarbeiter suggerieren?

Diese Eskalationssysteme übersehen, dass es zwei Formen der Arbeitsunfähigkeit gibt:

(c) 2013 Briegert + Hochgeschurtz

(c) 2013 Briegert + Hochgeschurtz

  1. Vom Mitarbeiter beeinflussbare A.U.
  2. Vom Mitarbeiter nicht beeinflussbare A.U.

Wie fühlt sich ein Mitarbeiter, der unverschuldet (z. B. durch einen Verkehrsunfall mit Spätfolgen) in Stufe 4 angekommen ist?

Und wie führen Vorgesetzte ein solches (sinnloses) Gespräch?

Ein kleiner Teil der Mitarbeiter ist für den Großteil der Fehlzeiten verantwortlich.

Reden Sie mit den Mitarbeitern, die Einfluss auf ihre Arbeitsunfähigkeit haben.

Mit denen aber richtig. Wie es richtig geht?

Umsetzungshilfe für Begrüßungsgespräche: www.umsetzungshilfe.de/36

Umsetzungshilfe für Fehlzeitengespräche: www.umsetzungshilfe.de/38

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