Duden kennt Fixkostendiode nicht! Und Sie?

© panthermedia.net Marco Hegner

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Marco Hegner

Unterscheidet Ihr Unternehmen auch in variable und fixe Kosten?

Die variablen Kosten sind die, die mit der Auslastung schwanken sollen. Also Rohmaterialverbrauch, Strom und Maschinenstunden.

Die Fixkosten, das sind die, die unabhängig von der Auslastung mit der Größe des Unternehmens wachsen. Wie bei einer Diode, geht es nur in eine Richtung!

Und was, wenn ein Unternehmen schrumpft?

Die Krise 2008/2009 war ein Musterbeispiel für das Phänomen „Fixkostendiode“.

Welche Mitarbeitergruppen sind in Ihrem Unternehmen in Kurzarbeit gegangen? Und viel spannender: welche Abteilungen sind nicht in Kurzarbeit gegangen.

Fixkosten kennen erstaunlicherweise nur eine Richtung, immer nach oben. Haben Sie einmal einen „Social Media Beauftragten“, brauchen Sie ein Jahr später bereits einen Zweiten, oder einen Assistenten für den Ersten.

Die Lösung?

Sie müssen das nicht lösen. Die nächste Krise löst das für Ihre Unternehmensleitung. Die nächste Krise überleben die Unternehmen, die in guten Zeiten ihre Kosten variablisiert haben und nicht Fixkosten aufbauen.

Darum kennt der Duden den Begriff „Fixkostendiode“ nicht. Die Unternehmen die eine solche Kostendiode haben, existieren nicht lange genug.

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