Wie funktioniert gehirngerechte Führung?

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Prof. Dr. Gerald Hüther, anerkannter Gehirnforscher, nennt vier Regeln für „gehirngerechte“ Führung:

  1. Schaffen Sie regelmäßig neue Herausforderungen
  2. Vernetzen Sie das Know-how im Unternehmen
  3. Schaffen Sie eine positive Fehlerkultur
  4. Sorgen Sie für positive Erfahrungen

Nun schauen Sie sich in Ihrer tristen Werkhalle um, wo im 14 Sekundentakt Bauteile montiert werden und lächeln milde über die weisen Ratschläge des Herrn Professors.

Tatsächlich gelten diese Regeln aber überall, auch in tristen Werks- und Montagehallen, in Callcenter oder Großraumbüros.

  1. Sorgen Sie dafür, dass Mitarbeiter regelmäßig verschiedene Tätigkeiten innerhalb der Abteilung ausüben.
  2. Sorgen Sie für regelmäßige Job-Rotation zwischen den Abteilungen. Kein Mitarbeiter darf seine Tätigkeit länger als fünf Jahre ausüben, sonst verliert er seine Lernfähigkeit für Neues.
  3. Machen Sie KVP (kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess) zur Pflicht nicht zur Kür. Dann müssen alle Mitarbeiter regelmäßig Neues probieren. Wenn „ausprobieren“ Kultur wird, werden auch Fehler Kultur. Überprüfen Sie zunächst aber Ihre eigene Einstellung zu Fehlern!
  4. Wenn Ihre Mitarbeiter mit Ihnen positive Erfahrung machen, verknüpft das Gehirn diese Logik. Chef = positiv. Daher: Feiern Sie die Erfolge Ihrer Mitarbeiter mit diesen!

Jede Tätigkeit kann vielfältig, bedeutend sein und mit Erfolg verknüpft werden. Es liegt an uns!

Ressource:

[1] Prof. Dr. G. Hüther (2013). Haward-Magazin 2/2013, S. 4-5. Haufe-Verlag, Freiburg

 

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