Die Rente ist sicher. Aber was ist mit der Krankenversicherung?

© panthermedia.net tiero

© panthermedia.net
tiero

Norbert Blüm hat sich verewigt: „Die Rente ist sicher.“

Und die aktuellen „Renteninformationen“ unterstützen diese trügerische Sicherheit. Zumindest so lange Sie nur auf die Zahlen schauen und nicht auf’s „Kleingedruckte.“

Abschläge, Kaufkraftverlust und der demografische Faktor (NHF, siehe Wikipedia) sorgen für den ersten Schock im Alter, weniger Rente als die meisten angenommen haben.

Zusätzlich weh tut dann der vorher nicht bedachte Beitragsbescheid der Krankenversicherung.

Bei Pflichtversicherten werden 15,5% der Bruttorente fällig. Aus eigener Tasche müssen Sie zwar „nur“ 8,2% aufbringen, dazu kommen aber noch 3% Pflegeversicherung.

Diese weiteren 11,2%-Punkte haben viele kommende Rentner ebensowenig geplant, wie die steigenden Strom-, Gas- und Wasserpreise.

„Das führt zu Altersarmut“, höre ich ganz häufig. Die Folge ist jedoch nicht Altersarmut, sondern Altersbeschäftigung!

Die Normalverdiener in Deutschland können es sich nicht mehr leisten, schlagartig zu 100% aus dem Erwerbsleben auszuscheiden und die Unternehmen können es sich nicht leisten schlagartig auf 100% Knowhow zu verzichten.

Wir alle werden länger arbeiten!

Was tun Sie persönlich, um Ihre Leistungsfähigkeit im Alter zu erhalten?

Ressourcen: Gräber, B. (2013). „Frauen droht Finanzdesaster“. Die Welt Kompakt, 23.09.2013, S.22.

 

Dieser Beitrag wurde publiziert in Alle zugeordnet zu . Lesezeichen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.