Was passiert, wenn Sie privat etwas verbessern?

© panthermedia.net Dieter Hawlan

© panthermedia.net
Dieter Hawlan

Zu Hause: Sie haben sich endlich für einen Rasenmäher-Roboter entschieden. Mit viel zusätzlicher Arbeit haben Sie den Rasen so eingefasst, dass der Roboter nicht das Rosenbeet des Nachbarn niedermäht, oder die Orchideen des angrenzenden Züchters ruiniert. Ab jetzt haben Sie eine Menge Zeit gespart.

Aber was machen Sie mit der eingesparten Zeit, die Ihnen zur freien Verfügung steht?

Eben genau das: frei darüber verfügen.

Auf der Arbeit: Sie haben sich endlich einen riesigen Arbeitsberg durch einen von Ihnen verbesserten Prozess vom Hals geschafft. Ab jetzt haben Sie eine Menge Zeit gespart.

Aber was machen Sie mit der eingesparten Zeit?

Sie gar nichts!

Aber Ihr Chef! Der wird schon eine neue Arbeit für Sie finden …

Dieser Beitrag wurde publiziert in Alle zugeordnet zu , . Lesezeichen permalink.

5 Antworten auf Was passiert, wenn Sie privat etwas verbessern?

  1. Thomas Funke sagt:

    …. vielleicht denke ich nur viel zu eindimensional – aber gilt dann im Umkehrschluss, dass ich lieber nicht an der Verbesserung meiner Prozess arbeiten soll? Dann habe ich wenigstens Ruhe vor meinem Chef?
    Was wollte der Künstler mir also sagen 😉

    • @Thomas Funke: Leute wie Sie zerstören den Sinn unseres Blogs! Die Leser sollen selber nachdenken. So Leute wie Sie verbessern sogar Prozesse, wenn es zu ihrem Nachteil ist … (Okay – in Wahrheit sind wir stolz auf Leser, vor allem, wenn sie uns verstehen :-))

      • Thomas Funke sagt:

        Ich möchte noch „Einen ‚draufsetzen“ – Das ist eine rekursive Schleife: Mein Chef gibt mir auch zusätzliche Aufgaben, wenn ich meine Prozesse nicht verbessere – dann antipiziere ich doch gleich sein Verhalten und mache das schon so zu sagen prophylaktisch – aber so ist ja nicht das wahre Leben, der Chef sieht von sich aus die Produktivitätssteigerung, lobt den MA und findet in einem gemeinsamen Gespräch Möglichkeiten, mit den frei gewordenen Ressourcen eine win/win-Situation für allen zu erarbeiten.
        Oder irgend etwas dazwischen?

        • Thomas Hochgeschurtz sagt:

          „der Chef sieht von sich aus die Produktivitätssteigerung, lobt den Mitarbeiter und findet in einem gemeinsamen Gespräch …“ so ist der Idealfall, wobei Vorgesetzte nur außergewöhnliche Leistungen loben sollen, sich also für die Produktivitätssteigerung nur bedanken dürfen, da Verbesserungen Pflicht, nicht Kür sind.
          Aber leben wir in einer idealen Welt?

  2. Würde ein Mitarbeiter so denken? 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.