Stets zur vollen Zufriedenheit

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In der Zeugnissprache ist diese Formulierung eine glatte „3“. Ist eine „3“ eine wohlwollende Note?

Denn Arbeitnehmer haben Anspruch auf ein wohlwollendes Zeugnis.

Viele Arbeitnehmer gehen davon aus, dass sie einen Anspruch auf die Schlussformulierung: „stets zur vollen Zufriedenheit“ haben.

Das BAG hat in einem aktuellen Fall jedoch klar gestellt, dass Mitarbeiter, die die Formulierung der Note „2“ (stets zur vollen Zufriedenheit) durchsetzen wollen, in der Beweispflicht sind.

Das bedeutet, dass nicht der Arbeitgeber beweisen muss, warum der Mitarbeiter nur eine „3“ verdient hat, sondern der Mitarbeiter darlegen muss, warum er eine bessere Note verdient hat.

Das dürfte in der Praxis häufig schwer fallen.

Mehr zum richtigen Umgang mit Zeugnissen erfahren Sie übrigens in der UH56: Arbeitszeugnisse verstehen.

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