Kennen Sie sich mit Furunkeln aus? Dann lesen Sie nicht weiter!

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(c) Panthermedia

Wenn Mitarbeiter eine Arbeitsunfähigkeit überwunden haben, versuchen viele Vorgesetzte heraus zu finden, was der Mitarbeiter gehabt hat.

Der ein fragt: „Was hattest Du denn?“, der andere: „Wie geht’s Dir?“, in der Hoffnung, das der Mitarbeiter von selbst sagt, wie schlecht es ihm geht.

Mitarbeiter können die Antwort auf solche Fragen verweigern.

Sie können sogar die Unwahrheit sagen. Aber egal, ob der Mitarbeiter die korrekte Diagnose wiedergibt oder eine falsch. Ich frage mich: was machen Vorgesetzte mit der Information?

Was macht der Vorgesetzte mit der Information, dass sein Mitarbeiter zum Beispiel ein Furunkel hatte? Ist in der Führungskräfteausbildung Ihres Unternehmens eine medizinische Ausbildung integriert?

Und wie wertschätzend empfinden Sie die Frage Ihres Chefs: „Was hattest Du denn?“, wenn Sie zwei Tage arbeitsunfähig waren? Klingt aus der Frage Vertrauen heraus, oder doch eher das Gegenteil?

Wenn Ihr Mitarbeiter arbeitsunfähig war und wieder da ist, freuen Sie sich einfach und sagen Sie Ihm, dass Sie sich freuen. Führen Sie ein wertschätzendes Begrüßungsgespräch. Mehr nicht.

Wie es richtig geht, können Sie übrigens jederzeit in der UH36 Begrüßungsgespräche nachlesen.

Und wenn Sie alle fünf Gesprächstypen in Zusammenhang mit Arbeitsunfähigkeit erlernen wollen, kommen Sie zu unserem neuen Training: „Gespräche nach Krankheit motivierend und erfolgreich führen“ am 17.06.2016 in Offenburg.

Die fünf Gesprächstypen sind übrigens:

  1. Begrüßungsgespräch
  2. Anerkennungsgespräch
  3. Fehlzeitengespräch
  4. BEM-Gespräch
  5. Feedback-Gespräch
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