Missverstanden werden, ist der Standard

E-Mail Kommunikation von letzter Woche (es geht um die Erstellung der Skripte für ein von mir durchgeführtes In-Haus NTT-Seminar in vier Wochen):

Meine Mail an meinen Kunden: „Hier ist das aktualisierte NTT-Seminar-Skript. Können Sie das auf ihr Format bringen und den Teilnehmern zur Verfügung stellen?“

Kunde: „Das ist Sache des Seminarleiters. Gerne sende ich Ihnen nochmal unseren PPT-Master zu.“

Meine Antwort: „Machen Sie das :-)“

Kunde: „Das habe Sie bisher immer gemacht, bitte auch dieses Mal“

Ich musste zweimal lesen, bis ich verstanden hatte, was passiert war. Mit meiner Antwort „machen Sie das :-)“ wollte ich ausdrücken, dass mein Kunde mir seinen PPT-Master zuschicken soll.

Mein Kunde hörte jedoch einen Imperativ: „Machen Sie das!“

Vielleicht war es auch das gut gemeinte Smile :-), dass sich im E-Mail Programm des Kunden in etwas anderes verwandelt hat.

Wir denken immer „verstanden werden ist der Standard“, tatsächlich jedoch ist das Gegenteil der Fall. Missverstanden werden, ist der Standard.

Wenn Sie mit dieser Einstellung in Ihre zukünftigen Gespräche gehen, haben Sie die Chance viele Missverständnisse zu vermeiden.

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