Muss Fachkompetenz nicht eigentlich stärker bewertet werden?

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Für die Beurteilung eines Mitarbeiters empfehlen wir Ihnen die folgenden fünf Kompetenzen:

  1. Fachkompetenz
  2. Sozialkompetenz
  3. Persönliche Kompetenz
  4. Methodenkompetenz
  5. Führungskompetenz

Qualität und Quantität der erbrachten Arbeit finden sich in der Fachkompetenz wieder. Sprachen und IT-Wissen gehören ebenfalls in die Fachkompetenz. Die Sozialkompetenz deckt alle Kompetenzen ab, die zwischen zwei oder mehreren Personen notwendig sind (z. B. Teamfähigkeit oder Zusammenarbeit). Mit der persönlichen Kompetenz werden persönliches Engagement, Verantwortungsübernahme und Zuverlässigkeit gemessen. Die Methodenkompetenz deckt zum Beispiel Problemlöse- und Moderationsfähigkeiten ab. Die Führungskompetenz wird auch bei Mitarbeitern ohne disziplinarische Führung abgefragt, da Führung nicht an Hierarchie gebunden ist. So ist die Fähigkeit zu Führung Voraussetzung für erfolgreiche Projektarbeit.

Per E-Mail wurden wir gefragt: „Dann macht die Fachkompetenz doch nur 20% der Gesamtbewertung. Ist damit nicht die Fachkompetenz unterrepräsentiert?“

Wir meinen: Nein. Denn je stärker in Ihrem Unternehmen fachübergreifende Zusammenarbeit für Ihren Erfolg entscheidend ist, desto wichtiger werden Kommunikation, Moderation von Arbeitsgruppen das Beeinflussen von Verhalten ohne Hierarchie. Ein fachliches Genie, mit dem schließlich keiner zusammenarbeitet wird wertlos.

Ressourcen:
Umsetzungshilfe 39: Potenzialanalyse www.umsetzungshilfe.de/39

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