Wie können Sie sozial akzeptiert Verhalten beeinflussen?

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Rangizzz

Ein Beispiel: Sie sitzen zu Hause auf der Couch und trinken einen Milchkaffee (das ist noch keine Verhaltensbeeinflussung). Ihre zehnjährige Tochter kommt mit schmutzigen Schuhen aus dem Garten und will durch das Wohnzimmer laufen; über Ihr Parkett, das Sie vor fünf Jahren mühevoll verlegt habe (nicht schön, aber selten). Wie können Sie das Verhalten Ihrer Tochter beeinflussen?

1. als Vorbild
Sie sitzen selbst mit sauberen Schuhen im Wohnzimmer. Sonst haben Sie schon verloren.

2. mit Einsicht
Sie greifen zum Äußersten … und reden mit Ihrer Tochter. Was sagen Sie Ihr, um sie zu überzeugen?
„Du machst das Parkett schmutzig“, oder gar: „Mama/Papa muss das putzen“, – autsch!
Sie brauchen ein Argument aus der Welt Ihrer Tochter. Nicht Ihre persönliche Sicht führt zur Einsicht.

3. mit Konsequenz

Wenn Ihre Tochter trotz Vorbild und Erklärungsversuch mit schmutzigen Schuhen über das Parkett läuft, bleibt Ihnen nur noch die Konsequenz. „Du kannst durchlaufen und sofort Eimer und Dreckschaufel holen!“

Gibt es einen Unterschied zwischen Kindererziehung und Mitarbeiterführung?
Bei Vorbild und Einsicht sind die Unterschiede minimal, lediglich bei der Konsequenz gibt es einen gravierenden Unterschied. Kündigen können Sie Ihrer Tochter nicht ;-).

Nur wenn Sie mit allen drei Dimensionen der Verhaltensänderung – Vorbild, Einsicht und Konsequenz – arbeiten, werden Sie Ihre Führungsaufgabe erfolgreich meistern.

Im nächsten Blog lesen Sie, wie Sie Einsicht erzeugen.

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