Die gute oder die schlechte Nachricht zuerst?

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Möchten die Empfänger lieber die gute oder die schlechte Nachricht zuerst? Dieser Frage gingen Angela Legg und Kate Sweeny in ihrer Untersuchung nach.

78% bevorzugen die schlechte Nachricht am Anfang und die gute Nachricht am Ende. Es ist wie in Hollywood. Die meisten Personen bevorzugen ein happy end.
Die Autoren kommen auch zum Schluss, dass die häufig trainierte Sandwich-Technik – das verpacken einer schlechten Nachricht zwischen zwei positiven Nachrichten – vor allem dem Überbringer der Nachricht hilft. Uns fällt es leichter schlechte Nachrichten zu überbringen, wenn wir sie zwischen zwei positiven Nachrichten verpacken können.

Was bedeutet dies für Sie als Führungskraft?

Wenn Sie schlechte Neuigkeiten berichten müssen, dann beginnen Sie immer mit der schlechten Nachricht. Setzen Sie die gute Nachricht ans Ende.

Ressource:
Legg, A. and Sweeny, K. (2013): Do You Want the Good News or the Bad News First? The Nature and Consequences of News Order Preferences, Personality and Social Psychology Bulletin, XX(X) 1 –10, October.

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Eine Antwort auf Die gute oder die schlechte Nachricht zuerst?

  1. Andreas Müller sagt:

    Das Entscheidende beim Überbringen der schlechten Nachricht sollte das Befinden des Empfängers sein, nicht das Empfinden der Führungskraft. Des Weiteren besteht die Gefahr beim Überbringen der schlechten Nachricht das die folgende gute Nachricht in der negativen Stimmung der ersten schlechten Nachricht mitschwingt, wenn nicht sogar die Wirkung der guten Nachricht komplett untergeht. Vergleichbar mit dem ersten Eindruck von irgend etwas. Wenn der erste Eindruck negativ ist, bedarf es vieler positiver Punkte um uns ins Positive zu überzeugen.
    Daher bleibt eigentlich nur das Sandwich übrig, beginnend mit einer positiven Nachricht, dann negativ und dann Happy End a la Hollywood, selbst wenn man dann nur noch in gekürzter Version die erste positive Nachricht wiederholt.

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