Die Anzahl der Verkehrsunfälle steigt jedes Jahr um 7% – Verstehen Sie diese Aussage?

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sarahdesign85

Der Markt wächst jedes Jahr um 5%, die Anzahl der Verkehrsunfälle steigt jedes Jahr um 7% und die Anzahl der Einwohner wächst gar jährlich um 10%.

Wir verwenden häufig Prozentzahlen um Entwicklungen zu beschreiben.
Leider übersehen wir dabei, dass unser Hirn gar nicht in der Lage ist prozentuales Wachstum zu erfassen. Die Evolution hat uns auf prozentuales Wachstum schlichtweg nicht vorbereitet. Deshalb verstehen wir Prozentzahlen nicht intuitiv.

Der Ausweg?
Kommunizieren Sie besser indem Sie mit der 70er Regel die Verdopplungszeit berechnen. Teilen Sie die 70 durch die Wachstumsrate in Prozent. Wenn der Markt jedes Jahr um 5% steigt, dann ergibt sich eine Verdopplungsrate: 70:5=14. Bei 5% jährlichen Wachstum verdoppelt sich der Markt innerhalb von 12 Jahren. Wenn die Anzahl der Verkehrsunfälle jährlich um 7% steigt, dann verdoppelt sich die Anzahl der Verkehrsunfälle innerhalb von 10 Jahren (70:7=10). Und 10% Bevölkerungswachstum führt zu einer Verdopplung der Einwohnerzahl innerhalb von 7 Jahren (70:10=7).

Ressource: Dobelli, R. (2017): Die Kunst des klaren Denkens. 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen. S.142, 19. Auflag dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co KG, München

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Frohe Weihnachten und viel Spaß bei der Tannenbaumauswahl

Durch knöchelhohen Schnee kämpfte sich unser Allrad den Waldweg hinauf. Die Scheibenwischer schoben den Schnee von links nach rechts, von Sicht keine Spur.

Der Wagen rutsche von links nach rechts, nur in der Spur wollte er nicht bleiben. Weiß, wie die Winterlandschaft erreichten wir den Bauernhof, dessen Schild wir gefolgt waren.

„Frische Tannenbäume“ hatte wir gelesen und den Aufstieg gewagt.

Der ca. 70-jährige Hofbesitzer kam langsam aus seiner Haustüre und starrte uns an, als wären wir die ersten Stadtmenschen, die sich hier hoch verirrt hatten. Mit der Axt in der Hand sah er wenig vertrauenserweckend aus. Meine fahle Beifahrerin zischte „Warum bist Du nur da rauf gefahren – ich wollte einen Tannenbaum und kein Überlebenscamp.“ Ich schüttelte den Kopf und wagte es, das Auto zu verlassen.

Der Hund war da ehe ich hätte reagieren können und hätte mich ohne Mühe umgeworfen. Nicht, dass ich untergewichtig wäre, aber sind Sie schon einmal von einem ausgewachsenen deutschen Schäferhund überrascht worden?

Nach einem deutlichen „AUS“ blieb der Hund wie angewurzelt stehen. „Der tut nix“ versicherte der Mann mit der Axt in der Hand.

Der erste Baum war mein, keine Sekunde wollte ich mein Leben weiter riskieren. „Haben Sie das Schild gelesen, oder waren Sie schon einmal hier?“ fragte der Hinterwäldler. „Schild“ brachte ich nur hervor und fragte nach dem Preis. „40 Euro!“ Ich zog meine Geldbörse, drückte dem Bauer 40 Euro passend in die zerfurchte Hand, ohne mir die Worte verkneifen zu können: „Ich hätte auch 50 Euro bezahlt!“

„Ich hätte Ihnen den Baum auch für 30 Euro gelassen“, kam die Antwort schneller, als ich den Baum verstauen konnte.

„Darf ich Ihnen noch einen Glühwein, oder einen Schnaps anbieten?“ fragte der Alte. Keine Sekunde länger wollte ich an diesem unwirtlichen Ort mit diesem Waldschrat verbringen, bedankte mich und kämpfte mich zurück über den verschneiten Waldweg.

Der Bauer zog sein iPad hervor, trug den Umsatz in sein Buchhaltungsprogramm ein und klickte zurück zu seinem e-book.

Frohe Weihnachten wünschen Enrico Briegert und Thomas Hochgeschurtz.

Und Ihr Vorsatz für das kommende Jahr: Beurteilen Sie Menschen nicht nach dem Äußeren. Schauen Sie hinter die Fassade.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

 

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Wer ist der Experte? Teil 1

(C) 2017 Briegert+Hochgeschurtz Partnerschaft

Was ist die erste Frage in einem Fehlzeitengespräch?

Die Frage, ob die Ursache für die Fehlzeiten betrieblich ist.

Was denken Sie, wie viele Mitarbeiter sagen „ja„, wie viele sagen „nein“?

Und was ist die häufigste Antwort?

Aus diversen Betrieben, die die Antworten ausgewertet haben, wissen wir, dass nur ca. 10% die Frage mit „ja“ beantworten.

Die häufigste Antwort jedoch ist „keine Ahnung“ oder „weiß ich nicht.“

Aber wer ist der Experte?

Wessen Arbeitsunfähigkeit ist es?

Richtig: die des Mitarbeiters.

Wessen Arbeitsplatz ist es?

Richtig: die des Mitarbeiters!

Wer ist der Experte?

Richtig: der Mitarbeiter.

Bitte lassen Sie Ihren Mitarbeiter nicht aus der Pflicht. Lassen Sie sich die Frage vom Mitarbeiter beantworten.

Beachten Sie bei allen Mitarbeitergesprächen, ob Ihre Fragen beantwortet werden. Nur wer Antworten auf seine Fragen erhält, kann den Mitarbeiter überzeugen.

Übrigens; wie Sie erfolgreich Fehlzeitengespräche führen, können Sie am 26.01.2018 in Stuttgart lernen:

Seminar: Fehlzeiten reduzieren – Mitarbeiter motivieren

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Drohen Sie (auch) mit der Drachenabteilung?

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kwasny222

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind Fertigungsleiter einer Produktion von Metallteilen. In der gesamten Fertigungshalle müssen Sicherheitsschuhe getragen werden. Sie sehen einen Mitarbeiter, der ohne Sicherheitsschuhe durch die Fertigung läuft. Was tun Sie?

Die Antwort ist einfach. Denn wer bei falschem Verhalten wegschaut, stimmt zu. Also sprechen Sie den Mitarbeiter an. Wenn Sie das Gespräch gut geführt haben, weiß Ihr Mitarbeiter im Anschluss, was er richtig und was er falsch gemacht hat.

Nur drei Wochen später sehen Sie denselben Mitarbeiter erneut ohne Sicherheitsschuhe. Was nun?

Wir erleben häufig, dass der Vorgesetzte erneut mit dem Mitarbeiter redet. Der Ton wird in der Praxis jetzt rauer. Das Gespräch verläuft weniger freundlich. So bekommt der Mitarbeiter unter Umständen auch noch eine dritte und wenn es ganz schräg läuft gar eine vierte Chance. So langsam verliert der Vorgesetzte aber seine Geduld. Der Vorgesetzte redet jetzt Tacheles: „Mitarbeiter, wenn ich dich noch ein weiteres Mal ohne Sicherheitsschuhe in der Fertigung erwische, dann knallt es! Dann hast du ein Gespräch in der Personalabteilung. Es liegt an Dir!“ Der Vorgesetzte droht mit den Drachen aus der Personalabteilung. Die höchste Eskalationsstufe: Ein Gespräch in der Personalabteilung!

Im Anschluss an eine Führungskräfte-Schulung bei einem unserer Kunden wurden wir in die Personalabteilung zum Abschlussgespräch eingeladen. Wir waren uns zwar keiner Schuld bewusst, aber doch nervös. Warum müssen ausgerechnet wir zu den Drachen?

Wir haben unseren Mut zusammengenommen und sind in Richtung Personalabteilung gezogen. Am Eingang zur Personalabteilung stand eine große Schale lauter bunter Gummibären. Der Kaffee schmeckte besser als im Trainingsraum. Die dort arbeitenden Damen und Herren waren freundlich und professionell. Nur den Drachen konnten wir nicht finden. Entweder der Drachen hatte schon Feierabend oder er ist nur ein Mythos… Und das soll die höchste Eskalationsstufe sein?

Drohen Sie besser nicht mit den Drachen! Lösen Sie Ihre Fälle selbst und nutzen Sie die Eskalationspyramide für fairen Umgang mit Fehlverhalten. Sie fangen mit einem Gespräch an. Bei wiederholten Fehlverhalten führen Sie ein dokumentiertes Gespräch durch. Sollte Ihre Beeinflussung des Verhaltens immer noch nicht erfolgreich sein, dann mahnen Sie Ihren Mitarbeiter ab. Hier benötigen Sie die Unterstützung der Personalabteilung. Jedoch übergeben Sie als Vorgesetzter die Abmahnung. Sollte auch dieser Versuch der Verhaltenskorrektur scheitern, dann bleibt Ihnen nur noch die Trennung.

Wenn Sie mehr zum richtigen Umgang mit Fehlverhalten lernen wollen, dann nutzen Sie Ihre Umsetzungshilfe Nr. 54: Konsequenz in der Führung von Mitarbeitern (www.umsetzungshilfe.de/54) oder nutzen Sie Ihr Training: Führung: Der schnelle Einstieg. Die nächsten Führungskräfte trainieren wir am 9. & 10. Juli 2018 in Stuttgart. Reservieren Sie sich Ihren Platz online: http://www.briegert-hochgeschurtz.com/fuehren-der-schnelle-einstieg/

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Leserfrage: Profitieren auch Dienstleister vom Nicht-Technischen-Training (NTT)?

Ja, mit dem Nicht-Technischen-Training verbessern auch Dienstleister ihre Ergebnisse und die Motivation ihrer Mitarbeiter.

Denn unabhängig von der Branche gilt, dass jeder Mitarbeiter nur so gut ist, wie er die Erwartungen seiner Vorgesetzten erfüllt. Wenn der Mitarbeiter die Erwartungen nicht kennt, muss er sich die Erwartungen seines Vorgesetzten selbst erarbeiten. Dieser Weg ist aus Sicht des Mitarbeiters frustrierend und damit demotivierend. Denn wenn der Mitarbeiter die Erwartungen seines Vorgesetzten nicht kennt, dann droht überraschend negatives Feedback. Der Mitarbeiter findet diese Kritik ungerechtfertigt, da er ja gar nicht wusste, was der Vorgesetzte will.
Das Nicht-Technische-Training beugt der Frustration vor, indem der Vorgesetzte mit seinen Mitarbeitern seine Erwartungen bespricht. Damit wird Demotivation vermieden. Unabhängig von der Branche gilt: Das Verhalten des perfekten Chefs ist vorhersagbar und transparent. 

Des Weiteren zielt das Nicht-Technische-Training auf das Verhalten der Mitarbeiter. Es geht darum die Ergebnisse durch nicht-technische Lösungen zu verbessern, also durch richtiges Verhalten der Mitarbeiter. Indem man mit den Mitarbeitern seine Erwartungen bespricht, kann man Mitarbeitern Handlungsspielräume und Freiheitsgrade bei der Arbeitsausführung übertragen.
Der Klassiker: Die Geschäftsführung fürchtet, dass die Produktivität oder hier das Serviceniveau leidet, wenn die Mitarbeiter zu oft Rauchpausen machen. Die häufig – und leider auch schlechte Lösung? Mitarbeiter müssen ihre Rauchpausen abstempeln. Dafür werden komplexe Betriebsvereinbarungen mit dem Betriebsrat verhandelt. Diese Betriebsvereinbarung  ist letztlich eine technisch-organisatorische Lösung für ein Verhaltensproblem. So entsteht in vielen Unternehmen Überregulierung und Bürokratie. Der Ausweg: Verzicht auf die Regelung von Rauchpausen und Übertragung von Verantwortung für Arbeitsergebnisse.
Es ist besser Prozessergebnisse zu kontrollieren (Serviceniveau) und nicht das Verhalten der Mitarbeiter (Rauchpausen).

Nicht-Technisches-Training als offenes Seminar:

Ihr nächster Termin der 21. & 22. November 2017. Weitere Infos und Anmeldung: http://www.briegert-hochgeschurtz.com/der-perfekte-chef-ihr-ntt/ntt-intensiv/

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„Wie motiviere ich meine Mitarbeiter, wenn wir jedes Jahr die Arbeit verdichten?“

Auf Nachfrage erklärt der Fragesteller: „Wir reduzieren jedes Jahr um einen Mitarbeiter bei gleicher Arbeitsmenge mit steigender Komplexität. Wie kann ich meine Mitarbeiter dazu motivieren?“

Antwort: „Gar nicht!“

Schlagen Sie einer Fussball-Bundesliga Mannschaft mal vor, jedes Jahr mit einem Spieler weniger aufzulaufen. Aber sie sollen bitte die gleichen Ergebnisse erzielen!?

Aber was tun, in Zeiten von Arbeitsverdichtung?

Die Lösung ist: die Spielregeln ändern.

Geben Sie Ihren Mitarbeitern Handlungsspielräume – geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit mit neuen Spielregeln ihre Arbeit anders zu gestalten.

Erhöhen Sie die Produktivität nicht durch Reduzierung von Personal, sondern durch die Erhöhung des Motivationspotenzials von Arbeit.

Nach Hackman und Oldham hängt die Motivation an den folgenden fünf Merkmalen:

  1. Vielseitigkeit der Aufgabe
  2. Ganzheitlichkeit der Aufgabe
  3. Bedeutsamkeit der Aufgabe
  4. Handlungsspielraum
  5. Rückmeldung

Nutzen Sie unsere UH53: Wie motivierend empfinden Mitarbeiter ihre Arbeit

Die reine Verdichtung von Arbeit führt zu Demotivation und reduziert mittelfristig die Produktivität. Bayern München und Borussia Dortmund spielen ja auch nicht mit zehn Spielern um die Lohnkosten zu reduzieren.

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Rauch- oder Kaffeepause?

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ddcoral

Rauchpausen nerven. Anstatt zu arbeiten verkrümeln sich die Mitarbeiter in die Raucherecke. Die Produktivität leidet! Nichtraucher fühlen sich benachteiligt. Nur was tun?
Die einfache Lösung: Ausstempeln! Jeder Raucher muss seine Rauchpause ausstempeln. Damit ist das Unternehmen gerettet und Gerechtigkeit wiederhergestellt.
Vielen meinen, jetzt sind alle Probleme gelöst, dabei übersehen sie, dass die Probleme jetzt erst losgehen.

Falls Ihre Mitarbeiter in drei Schichten arbeiten, vergleichen Sie die ausgestempelten Zeiten in der Nachtschicht mit denen in der Frühschicht. Wenn Sie da signifikante Unterschiede sehen, dann müssten Sie jetzt handeln. Oder wollen Sie akzeptieren, dass Sie betrogen werden?
Letztens war ich in einem Unternehmen, indem man vor einem Jahr das Abstempeln der Rauchpause eingeführt hatte. Kaffeepausen hingegen werden nicht abgestempelt. Das Ergebnis? Früher haben die Mitarbeiter zu ihrer Zigarette auch einen Kaffee getrunken. Jetzt: Erst ausgestempelt rauchen, dann wieder anstempeln und Kaffee trinken.

Jedes Unternehmen hat die Mitarbeiter die es verdient. Erfolgreiche Unternehmen verzichten auf Rauchpausenregelungen und konzentrieren sich auf Ergebnisse. Sie verzichten auf organisatorische Lösungen bei Fehlverhalten.

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Wie viele krankheitsbedingte Fehltage sind normal?

Entschuldigung, nur Ihre Antwort ist gar nicht entscheidend. Fragen Sie besser Ihre Mitarbeiter, Welche Zahlen werden Sie hören?
Je öfter Ihre Mitarbeiter eine Zahl größer Null nennen, desto stärker ist in Ihrem Unternehmen eine Fehlzeitenkultur etabliert. Für Ihre Mitarbeiter ist es also normal, dass man mal krankheitsbedingt fehlt.

Unsere Antwort finden Sie in Ihrem Umsetzungsvideo: Null ist normal (http://www.briegert-hochgeschurtz.com/videos/0-ist-normal/)

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Umsetzungshilfe „Meetingkultur“ mit Selbsttest

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Andriy Popov

Am 19.9. kam sie heraus, die neue Umsetzungshilfe 81, Meeting-Kultur.

Kultur bezeichnet laut Wikipedia im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt.

Also ist die Meeting-Kultur eines Unternehmens selbst gestaltet. Sie ist nicht das, was in den Meeting-Regeln steht, sondern das, was jeder einzelne im Meeting lebt.

Und da gibt es Verbesserungspotenzial…

Wie ist die Kultur bei Ihnen im Unternehmen? Handys auf dem Tisch oder ständig in der Hand, Laptops aufgeschlagen? Wurde bereits alles gesagt, nur nicht von jedem?

Machen Sie den Selbsttest im nächsten Meeting:

  1. Alle Teilnehmer sind pünktlich da (1 Punkt)
  2. Es gibt eine Agenda für das Meeting (1 Punkt)
  3. Es gibt ein messbares Ziel für das Meeting (1 Punkt)
  4. Zwischenergebnisse werden visualisiert (1 Punkt)
  5. Alle Teilnehmer bleiben bis zum Ende des Meetings (1 Punkt)
  6. Es gibt am Ende eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse des Meetings (1 Punkt)
  7. Es ist klar, wer nach dem Meeting was zu tun hat (1 Punkt)
  8. Es lag kein Smartphone auf dem Tisch (1 Punkt)
  9. Es wurde während des Meetings kein Smartphone benutzt* (1 Punkt)
  10. Es wurde während des Meetings kein Laptop/Tablet benutzt* (1 Punkt)

*Wenn die Nutzung für das Meeting geplant war, dürfen Sie den Punkt geben.

Auswertung:

0 Punkte: Machen Sie weiter so. Nutzen Sie Ihr Smartphone selber mehr. Suchen Sie sich eine neue Stelle, denn Ihr Unternehmen hat keine Zukunft.

1-3 Punkte: Sie können die neue Umsetzungshilfe lesen und verteilen, aber ich befürchte, es wird Ihrem Unternehmen nicht mehr helfen. Immerhin haben Sie sich weiter entwickelt.

4-6 Punkte: Nutzen Sie die neue Umsetzungshilfe und verteilen diese an Ihre Meeting-Kollegen. Sie haben das Potenzial deutlich besser zu werden.

7-9 Punkte: Sie sind schon gut. Optimale Voraussetzungen noch besser zu werden. Verteilen Sie unbedingt die neue Umsetzungshilfe.

10 Punkte: Bitte schreiben Sie die nächste Umsetzungshilfe!

Um keine neue Umsetzungshilfe zu verpassen, lohnt es sich übrigens, diese zu abonnieren. Nutzen Sie unser Kontaktformular zum Abonnieren oder abbestellen. Es ist ganz einfach.

Alles was die moderne Führungskraft heute braucht, zeigen wir am 28.11. – 29.11.17 in Offenburg bei unserem nächsten Seminar: Führen, der schnelle Einstieg. Reservieren Sie sich oder Ihren Mitarbeitern einen der letzten Plätze in Ihrem Führungsseminar.

Viel Erfolg bei der Umsetzung.

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Hybrid-Carrier doch abgestürzt

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Jürgen Hüls

Wie lautet Ihre Wettbewerbsstrategie? Differenzierung über Leistung (zum Beispiel Kundennähe oder Innovation) oder haben Sie im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern Kostenvorteile?

In unseren Workshops hören wir häufig: „Wir machen beides!“
Air Berlin hatte es auch versucht. Sie wollten ein Hybridcarrier sein, also eine Mischung aus Kostenführer und Serviceführer (siehe: Hybrid-Carrier absturzgefährdet). Sie landeten in der Todeszone Mittelmaß und mussten im August Insolvenz beantragen.

Natürlich kann der Service- oder Innovationsführer nicht jeden Preisen verlangen und muss  seine Kosten im Griff haben. Nur die Frage ist, von welcher Seite denke ich mein Geschäft.
Der Kostenführer setzt möglichst nur einen Flugzeugtyp ein um Ausbildungskosten zu sparen. Die Höhe der Flughafengebühr ist entscheidend bei der Auswahl der Flughäfen. Die Gepäckaufgabe kostet extra, damit die Kunden möglichst auf aufzugebenes Gepäck verzichten. Wartezeiten am Boden sind zu vermeiden. Verpflegung an Bord ist überflüssig.

Der Serviceführer hingegen fliegt direkt nach London oder Venedig. Er bietet ein abgestimmtes Netzwerk an Routen. Er bietet unterschiedliche Flugzeuge für unterschiedliche Routen und verpflegt seine Gäste. Seinen Stammkunden bietet er darüber hinaus auch Lounges.

Beide Geschäftsmodelle haben ihre Berechtigung. Wichtig ist, dass der Kunde vorher weiß, was er da bucht. Air Berlin hat den Mittelweg versucht.

Machen Sie es besser: Besprechen Sie ehrlich mit Ihren Mitarbeitern Ihre Wettbewerbsstrategie. Und denken Sie dabei an Porter: Strategie heißt auch zu sagen, was man nicht machen will.

Weitere Umsetzungshilfe:
UH9: Ausrichtung der Produktionsstrategie: www.umsetzungshilfe.de/9

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