Die Käfighaltung von Akademikern

© panthermedia.net Andriy Kravchenko

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Andriy Kravchenko

So startet Svenja Hofert ihren Blogeintrag vom 3.10.2013 und berichtet von Akademikern, die trotz gutem Bildungsabschluss im goldenen Käfig (siehe UH11-Wo bitte geht’s zum goldenen Käfig) landen.

Tatsächlich macht die Standardisierung vor den Büros der Akademiker nicht Halt.

Häufig werden für neue Stellen hohe Anforderungsprofile definiert.

Maschinenführer müssen heute eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem Metallberuf haben. Vor Ort werden diese dann in monotonen, standardisierten Tätigkeiten ohne Handlungsspielraum beschäftigt.

Frustriert wenden sich diese an ihren Chef.

Der hat Verständnis und schickt die Mitarbeiter auf einen Pneumatik-Kurs.

Zurück am Arbeitsplatz sind die Mitarbeiter jetzt noch besser ausgebildet – leider für die gleiche langweilige, monotone und standardisierte Tätigkeit.

In den Büros geht es ähnlich zu. Selbst Gruppen- und Abteilungsleiter werden stetig in ihren Handlungsspielräumen beschnitten. Am Ende ist die letzte Wahlfreiheit, die zwischen einem blauen oder schwarzen Dienstwagen. Komplizierte Compliance-Regeln tun ihr übriges. Jeder Kaffee, der von einer anderen Firma bezahlt wird, muss akribisch abgerechnet und dokumentiert werden.

Wer seine Mitarbeiter wie Hennen in Legebatterien hält, wird irgendwann gackernde Hennen haben.

Im internationalen Wettbewerb kann man damit nicht bestehen.

Wie es richtig geht, zeigen wir am 19./20. November, wo Sie die Ausbildung zum perfekten Chef absolvieren können 🙂

Lassen Sie sich nicht einsperren – Sie haben die freie Wahl!

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