Wie geht die perfekte Pausenansprache?

© panthermedia.net / Cathy Yeulet

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Cathy Yeulet

  • Der Trainer lässt schon vor dem Pausenpfiff seinen Dampf ab. Er sollte seine Emotionen spätestens auf dem Weg in die Kabine in den Griff bekommen. Sonst verschenkt er wertvolle Pausenminuten, um sein Team auf- und auszurichten.
  • In der Kürze liegt die Würze. Die mentale Fitness der Spieler in der Pause ist begrenzt. Deshalb empfiehlt der Sportpsychologe Weidig, die Anzahl der Informationen auf drei zu begrenzen. Mehr können die Spieler anschließend nicht umsetzen.
  • Fußballer sind erfolgreicher, wenn sie den Eindruck haben, die Dinge im Griff zu haben. Besser über Lösungen, anstatt über Probleme reden. “Wir müssen näher am Gegner stehen.”
  • Klinsmann sprach besonders gut in Bildern. Statt: “Lass den Gegner nicht vorbei.” – “Du bist eine Wand!”
  • Nach der Pause ist die Verwundbarkeit am größten. Hier gilt es, schnell wieder auf Betriebstemperatur zu kommen und die Aufmerksamkeit hoch zu halten. Ein gemeinsames Ritual kann helfen.

Ressourcen: Weidig, T. (2010): Erfolgsfaktor Trainer. Das Trainerverhalten in Spiel- und Wettkampfpausen auf dem Prüfstand, Sportverlag-Strauß, Köln.

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