Was sind gute Gespräche nach Arbeitsunfähigkeit?

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Wenn Mitarbeiter aus Arbeitsunfähigkeit zurückkommen, versuchen viele Vorgesetzte die Krankheit herauszufinden.

Der ein fragt: „Was hattest Du denn?“, der andere: „Wie geht’s Dir?“, in der Hoffnung, dass der Mitarbeiter erklärt, was er hatte.

Mitarbeiter können die Antwort auf solche Fragen verweigern.

Sie können sogar die Unwahrheit sagen. Aber egal, ob der Mitarbeiter die korrekte Diagnose wiedergibt oder eine falsch. Ich frage mich: was machen Vorgesetzte mit der Information?

Was macht der Vorgesetzte mit der Information, dass sein Mitarbeiter ein Furunkel am Gesäß hatte? Haben Führungskräfte automatisch eine medizinische Zusatzausbildung?

Und wie wertschätzend empfinden Sie die Frage Ihres Chefs: „Was hattest Du denn?“ Klingt aus der Frage Vertrauen heraus, oder doch eher das Gegenteil?

Wenn Ihr Mitarbeiter arbeitsunfähig war und wieder da ist, freuen Sie sich und sagen Sie Ihm, dass Sie sich freuen. Führen Sie ein wertschätzendes Begrüßungsgespräch. Mehr nicht.

Und weil das in der Praxis schlechter funktioniert, als in der Theorie, bieten wir erstmals unser Seminar „Gespräche nach Arbeitsunfähigkeit erfolgreich führen“ als offenes Seminar.

Dort lernen Ihre Führungskräfte die fünf Gesprächstypen, die in Zusammenhang mit Arbeitsunfähigkeit beherrscht werden müssen.

Gespräche nach Krankheit motivierend und erfolgreich führen am 20.09.2019 in Stuttgart.

Die fünf Gesprächstypen sind übrigens:

  1. Begrüßungsgespräch
  2. Anerkennungsgespräch
  3. Fehlzeitengespräch
  4. BEM-Gespräch
  5. Feedback-Gespräch
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