“Chef, Ich habe Kopfschmerzen!”

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Ein Mitarbeiter kommt auf den Chef zu und sagt: “Chef, ich habe Kopfschmerzen.”

Klingt nach einer einfachen, alltäglichen Aufgabe einer Führungskraft.

“Dann geh doch zum Arzt”, sagt der Vorgesetzte.

Wollte der Vorgesetzte, dass der Mitarbeiter zum Arzt geht?

Nein, wollte er nicht. Warum sagt er es dann? Weil er nicht sicher ist, wie er mit solchen Situationen umgehen soll.

Zweithäufigste Antwort in der betrieblichen Praxis: “Wie schlimm ist es denn?”

Jetzt mutiert der Chef zum Dr. Chef. Der Mitarbeiter sagt: “18% mehr Kopfinnendruck als üblich.” Der Chef entscheidet: “Dann geh doch Heim.” Aber wer kann am besten entscheiden, ob jemand seine Tätigkeit noch ausüben kann?”

Tatsächlich muss der Vorgesetzte in solchen Situationen eine Sache herausfinden: ob der Mitarbeiter sich selbst in der Lage sieht, seine Tätigkeit weiter auszuüben. Die Entscheidung über Arbeitsunfähigkeit trifft nicht der Chef und auch nicht der Arzt.

Über Arbeitsunfähigkeit entscheidet in Deutschland allein eine Person, der Mitarbeiter selber.

Haben Sie auch eine Situation, in der Sie nicht sicher sind, wie Sie vorgehen sollen. Dann haben wir DIE LÖSUNG:

Montag 14.12.2020 13:00-16:15 ONLINE Sprechstunde “Führung in schwierigen Zeiten”

Es sind noch ausreichend Plätze frei: melden Sie sich an. Sie erhalten genau zu Ihrem Thema die Antwort der Führungsexperten Enrico Briegert + Thomas Hochgeschurtz.

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