Vorgesetzter will und kann keinen Mund-Nasen-Schutz tragen…

Die Situation: Ein Vorgesetzter der als Corona-Leugner bekannt ist, legt ein Attest vor, das ihn vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes befreit.

Wie soll die Führungskraft des Vorgesetzten reagieren?

Die Antwort: An der Corona-Frage zerbrechen aktuell sogar langjährige Freundschaften. Das Spektrum der Meinungen ist breit. Gleichzeitig sind Sie als Vertreter Ihres Unternehmens verantwortlich Ihre Mitarbeiter zu schützen.

Rechtliche Regelungen geben dabei ein Mindestmaß erforderlicher Schutzmaßnahmen vor. Gemäß der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung müssen ihre Mitarbeiter immer dann einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn die Abstandsregel nicht eingehalten werden.

Diese Betreiberpflichten sind nicht verhandelbar. Sie dürfen von jeder Führungskraft ein professionelles Verhalten erwarten. Dazu gehört, dass er im Unternehmen die vorgeschrieben Hygiene-Vorschriften umsetzt. Und zwar unabhängig von seiner politischen Meinung.

Wenn die Führungskraft ärztlich attestiert keinen Mund-Nasen-Schutz tragen darf, dann kann sie nicht mehr im entsprechenden Bereich arbeiten. Des Weiteren würde von dieser Führungskraft ein erhöhtes Ansteckungsrisiko ausgehen. Wir würden die Führungskraft für die Dauer der aktuellen Ausnahmesituation von der Führungsaufgabe entbinden.

Haben Sie weitere Corona-Fragen, dann schreiben Sie uns.

Dieser Beitrag wurde unter Alle abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.