Endlich Fussball WM (der Frauen)

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In einem Sommer ohne Olympia und richtiger Fußball-WM ist Mann für jede Überbrückung der Zeit zwischen Bundesligaende und 1. DFB-Pokal Hauptrunde dankbar. Ob Frauen sich allerdings über den Fußball profilieren sollten bleibt diskussionswürdig. Frauen sollten lieber denken und nicht kicken!

Warum?

Anita Wolley und Thomas Malone testeten 192 Teams, angefangen von reinen Männerteams, über jedes Mischungsverhältnis bis hin zu reinen Frauenteams, auf kollektive Intelligenz. Dabei mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden, von Brainstorming, über Entscheidungsfindung bis hin zu Standard-Intelligenztests.

Überraschung 1: Die kollektive Intelligenz korrelierte nahezu nicht mit der durchschnittlichen individuellen Intelligenz.

Überraschung 2: Reine Frauenteam schnitten besser ab, als reine Männerteams.

Überraschung 3: Je mehr Frauen, desto besser (ermittelt über alle Mischungsverhältnisse).

Die mit Abstand höchste kollektive Intelligenz fand sich bei Teams aus 60% Frauen, die zweithöchste bei 60% Männern. Selbst die schlechteste Varianz beider Zusammensetzung war immer noch besser, als der Durchschnitt der geschlechterreinen Teams.

Eine sehr geringfügige Beimischung des anderen Geschlechts führte stets zu einer Ergebnisminderung (Ablenkung?)

Auffällig ist, dass die Teams mit der Zusammensetzung 50:50 fast am schlechtesten abschnitten (Konkurrenzkampf?)

Nun ist das hier der Umsetzungsblog, also, was lernen wir? Bei Arbeitsaufgaben mit kognitiven Ansprüchen sollten Sie stets auf gemischte Teams setzen! Beim Fussball sollten wir es so lassen, wie es war…

Ressourcen:

Wolley, A u. Malone, T (2011): HBR Juni 2011, p. 32-33

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