Hat Ihr Arbeitsplatz Parkinson?

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Unterliegen die Arbeitsplätze Ihres Unternehmens dem Parkinson’schen Gesetz? Der britische Soziologe C. Northcote Parkinson veröffentlichte nach Studien der britischen Verwaltung folgende Gesetzmäßigkeit:

„Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht – und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist.“

Kurz vor den Sommerferien kam meine Tochter zu mir und bat mich um Hilfe. Sie musste am nächsten Morgen ein Referat über Cicero halten. Die Note würde 25% der Zeugnisnote ausmachen.

„Ich brauche eine Entschuldigung, dann gehe ich morgen nicht zur Schule und mache das Referat“, lächelte sie mit ihrem Papa-ich-wickel-dich-um-den-Finger-Blick.

„6-Wochen Internetverbot während der Schulferien“, lächelte ich zurück. Und raten Sie, was passiert ist?

Sie lieferte ein 1+ Referat ab! Okay, das Koffein, dass sie in sich hineingeschüttet hat, hätte ausgereicht um eine komplette Olympiamannschaft zu disqualifizieren, aber sie hat es geschafft!

Erwarten Sie von Ihren Mitarbeitern Leistung, nicht Zeit!
Belohnen Sie bei Ihren Mitarbeitern Leistung, nicht Zeit!

PS: Achten Sie die kommenden Wochen in Ihrem Betrieb doch auch auf ein anderes Parkinson’sches Gesetz:

„Die auf einen Tagesordnungspunkt verwendete Zeit ist umgekehrt proportional zu den jeweiligen Kosten.“

Ressourcen:
[1] Timothy Ferris (2011). Die 4-Stunden-Woche. 1. Auflage, S.93ff. Ullstein-Verlag, Berlin.
[2] Wikipedia „Parkinsonsche Gesetze“, 27.8.2011

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