Wetten Sie auch gegen Ihr Leben?

In einer aktuellen Allensbach Umfrage verneinten 76% der befragten Personen die Aussage: „Altersvorsorge ist mir so wichtig, dass ich bereit bin, dafür einiges auszugeben.“

Damit ist die Vorsorgebereitschaft in den letzten 10 Jahren um 23 Prozentpunkte gefallen.

Dabei wissen die Befragten sehr genau, dass Nobert Blüms sichere Renten den gleichen Wahrheitsgehalt, wie Christian Wulffs Aussagen zu seinen Geschäftsbeziehungen haben.

Ist das Motto: „Lieber heute leben und morgen darben“, oder wetten diese Menschen einfach gegen ihr eigenes Leben? Wer spart, aber früh stirbt, hat den schlechtesten Deal gemacht!?

Sind die Deutschen so zynisch?

Oder steckt eine andere Erfahrung dahinter?

Wen wird der Staat später auffangen? Den, der Ersparnisse hat, oder den, der keine Ersparnisse hat?

Tief im inneren denken die Menschen: „Wenn es soweit ist, wird mir schon jemand helfen. Die Verwandten, die Kirche, ein Sozialverband, der Staat. Irgendwer wird mich schon retten.“

Der demographische Wandel jedoch hat die Spielregeln verändert!

Was das mit Unternehmen und Führung zu tun hat?

Fragen Sie Ihre Mitarbeiter bei nächster Gelegenheit, wer denkt bis 67 zu arbeiten.
Es werden sehr wenige Hände hochgehen.

Fragen Sie die Mitarbeiter, was passiert, wenn die Leistungsfähigkeit im Alter dramatisch sinkt und die Ergebnisse nicht mehr erreicht werden.

„Frühruhestand“ schallt es mir bei der Frage immer entgegen.

„So war es die letzten 30 Jahre, so wird es die nächsten 30 Jahre gehen“, sagen mir die Mitarbeiter.

Der demographische Wandel jedoch hat die Spielregeln verändert!

Ressourcen:

[1] Panitz, Lina: Deutsche verdrängen Rentenlücke. Die Welt aktuell, S. 7. 26.1.2012

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