Feedback gibt’s morgen

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Mit 20 Mitarbeitern muss Brüggel das Jahresgespräch führen. Die Damen von der Personalabteilung haben Ende März als Termin gesetzt. 20 Gespräche in 4 Wochen? Brüggel macht den Damen klar, dass 4 Wochen viel zu kurz sind. Er bekommt deshalb weitere 4 Wochen. Neuer Termin: Ende April.

Brüggel atmet durch – „entspannt“ kann er sich jetzt wieder anderen Aufgaben widmen. 20 Gespräche in 8 Wochen. Kein Grund für Stress…

Wann wird Brüggel seine Gespräche durchführen?

Ich fürchte, Brüggel lässt sich verführen. Die Jahresgespräche sind erst mal weniger dringlich. Andere Baustellen müssen bearbeitet werden. Dies macht er so lange, bis die Gespräche wieder die ursprüngliche Dringlichkeit haben. In einem Kraftakt wird er dann 20 Gespräche in den letzten 3 Wochen des Aprils durchziehen.

Stress hat sich Brüggel damit nicht gespart – nur um einen Monat verschoben.

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2 Antworten auf Feedback gibt’s morgen

  1. Maik Riess sagt:

    B-Prioritäten werden aus zwei Gründen erst als A behandelt:
    1. Sie werden nicht sofort geplant. Würde Brüggel die MA-Gespräche sofort im Kalender blocken, hätte er wohl keinen Stress.
    2. Wir haben ein falsches Verständnis über A-Prioritäten. Zu vieles scheint A zu sein. Was wäre, wenn Brüggel plötzlich nur noch die Hälfte seiner Zeit zur Verfügung hätte? Was macht er dann?

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