Was hätten Sie bei Alkohol am Arbeitsplatz getan?

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Brüggel war Klaus begegnet. Der roch nach Alkohol.

Mittrinken ist hier nicht die Lösung, sondern alleine konsequentes Vorgehen.

Wenn Sie einem Mitarbeiter mit Alkohol-Fahne begegnen, fordern Sie ihn zu einem Alkoholtest auf.

Sie denken das geht nicht?

Tatsächlich muss der Mitarbeiter Ihrer Aufforderung nicht nachkommen.

Dieses Verhalten darf von Ihnen jedoch als Schuldeingeständnis interpretiert werden. Die Beweislast wird gedreht und der Mitarbeiter muss nun beweisen, dass der keinen Alkohol getrunken hatte.

Weigert er sich, Ihrer Anweisung Folge zu leisten, halten Sie das schriftlich fest.

Dann sorgen Sie dafür, dass der Mitarbeiter heil nach Hause kommt.

Würden Sie Ihren Mitarbeiter trotz Alkoholverbot selbst fahren lassen, drohen Ihnen im Schadensfall strafrechtliche Konsequenzen.

War der Mitarbeiter alkoholisiert, oder hat er den Bluttest verweigert, mahnen Sie ihn ab. Im Wiederholungsfall kündigen Sie sogar.

Weist er nach, dass er Alkoholkrank ist, muss er zum Erhalt seines Arbeitsplatzes zur Therapie. Bei erfolgreicher Therapie stellen Sie Ihren Mitarbeiter wieder ein.

Klingt alles einfach, ist in der Praxis aber schwierig. Lassen Sie aber nicht von Ihrem Weg abbringen. Alkohol am Arbeitsplatz ist kein Kavaliersdelikt.

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