Das gegenseitige Feedback Gespräch

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Wer kennt den Vorgesetzten am besten?

Der eigene Mitarbeiter – also ist gegenseitiges Feedback die Chance zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Führungskraft.

Schalten wir live in ein solches Gespräch:

VG: „Was hast Du denn für Feedback für mich?“

MA: „Du bist schon sehr herausfordernd und setzt hohe Ziele.“

Der Vorgesetzte freut sich, hatte er doch mit Kritik an der Vorgabe, statt der Vereinbarung von Zielen gerechnet: „Danke – Ihr seid auch ein tolles Team.“

MA: „Ich persönlich kann über deinen Umgang mit deinen Mitarbeitern nicht beklagen.“

VG: „Das freut mich, dass wir gut zusammenarbeiten.“

MA: „Und nach oben vertrittst Du die Abteilung mit allem, was Dir zur Verfügung steht.“

Vorgesetzte spürt, wie Ihm warm ums Herz wird, erkennen die Mitarbeiter doch, wie wichtig seine ausgedehnten Besuche auf der Chefetage sind. „Das mache ich doch gerne für uns. Ihr haltet mir aber auch wirklich gut den Rücken frei.“

MA: „Letztlich sagte ich zu meiner Frau, dass Du der beste Chef bist, den ich bisher hatte.“

Der Vorgesetzte könnte Luftsprünge machen, will sich aber vor dem Mitarbeiter nicht zu sehr über das gerechtfertigte Lob freuen. „Das freut mich – ich gebe mir auch immer Mühe.“

MA: „Mehr habe ich eigentlich nicht.“

VG: „Dann möchte ich mich vielmals für dein offenes und ehrliches Feedback bedanken und hoffe, dass wir auch weiterhin so gut miteinander klar kommen.

Vorsicht, wenn Ihr Mitarbeiter Sie zum besten Chef der Welt erklärt und Sie sich dafür bedanken. Dann haben Sie kritisches Feedback dauerhaft abbestellt!

 

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