Warum werden Mitarbeiter nach Versetzungen krank?

PantherMedia 1585629

© panthermedia.net
Marc Mielzarjewicz

Ein Produkt wird aus dem Programm genommen, deswegen eine Maschine langsam heruntergefahren.

Zuerst wechseln die guten, dann die flexiblen Mitarbeiter in andere Bereiche des Unternehmens. Am Tag der Stilllegung müssen die letzten vier Mitarbeiter in einen anderen Produktionsbereich versetzt werden.

Eine Woche später sind die vier Mitarbeiter krank! Aus welchen Gründen?

Klar: Die „neue“ Arbeitsbelastung im neuen Bereich sind die Mitarbeiter nicht gewohnt. So finden wir einen „technisch-organisatorischen“ Grund.

Praktisch ist es jedoch der stille Protest gegen die „Zwangs“-Versetzung.

„Moment“ – denken Sie. „Die Mitarbeiter können doch froh sein, einen alternativen Arbeitsplatz bekommen zu haben!“

Fragen Sie einmal die vier Mitarbeiter, ob sie das in dem Augenblick genauso sehen.

Aber was können Unternehmen in einer solchen Situation besser machen?

Der Schlüssel zu erfolgreichen Versetzungen liegt in der Beteiligung des Mitarbeiters. Selbst, wenn es in der Tätigkeit keinen Spielraum gibt, sollte der Mitarbeiter an den Rahmenbedingungen der Versetzung mitwirken können.

Ob es Zeitpunkt, Anlernphase oder die neue Schicht ist. Wenn der Mitarbeiter mitgestaltet hat, ist es ein Stück „seine“ Versetzung.

Hat er eine Ergebnismitteilung ohne Handlungsspielraum erhalten, beweist der Mitarbeiter, dass Ihr Plan so nicht aufgehen wird.

Es liegt an uns Führungskräften!

Dieser Beitrag wurde publiziert in Alle zugeordnet zu , . Lesezeichen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.