Was können wir von Ferguson lernen? (2/2)

© panthermedia.net Jit Lim

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Jit Lim

„You can complicate your life in many ways by asking, ‚Oh, I wonder if the players like me?‘ If I did my job well, the Players would respect me, and that’s all you need.“

Gerade Chefs in ihrer ersten Führungsrolle streben oft nach der Rolle eines Beliebtheitsführers. Jeder Mensch möchte geliebt werden, also auch der Chef. Nur als Beliebtheitsführer kommen sie schnell in Teufels Küche. Das Streben nach der Zuneigung seiner Mitarbeiter führt in die Sackgasse, denn es müssen auch unpopuläre Entscheidungen getroffen und durchgesetzt werden.

Tauschen Sie die Rolle des Beliebtheitsführers in die des Leistungsführers. Zum Leistungsführer wird man, wenn das Team durch die persönliche Leistung einen Vorteil hat. Fergusons Spieler waren überzeugt durch ihn einen Wettbewerbsvorteil zu haben. Deshalb wurde er respektiert. Als Beliebtheitsführer hätte er keine Chance gehabt, denn auch in England dürfen nur 11 Spieler pro Mannschaft auf das Feld. Da sind Konflikte zwangsläufig.

Ressource: Elberse, A. and Ferguson, A. (2013): Ferguson’s Formula, Harvard Business Review, October, pp. 116-125

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