Wie erreicht man niedrige Krankenstände trotz hoher Arbeitsbelastung?

© panthermedia.net Phovoi R.

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Bertelsmann untersuchte im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung, den Zusammenhang zwischen als hoch empfundener Arbeitsbelastung und der Zufriedenheit mit dem Gesundheitsschutz.

Wenn Mitarbeiter die Arbeitsbelastung als hoch empfanden und mit der partnerschaftlichen Führung unzufrieden waren, waren 14% der Befragten mit dem Gesundheitsschutz zufrieden. Wenn sich die Arbeitsbelastung reduzierte, aber die Bewertung der Führung konstant blieb, verbesserte sich die Zufriedenheit mit dem Gesundheitsschutz um 19 Prozentpunkte.

Wenn hingegen die Arbeitsbelastung gleich hoch blieb, aber die Zufriedenheit mit der Führung stieg, verbesserte sich die Zufriedenheit mit dem Gesundheitsschutz um 69 (!) Prozentpunkte. 83% der Befragten waren mit dem Gesundheitsschutz zufrieden, d.h. der Abstand zur Gruppe geringe Belastung und hohe Zufriedenheit mit der Führung schmilzt auf 7 Prozentpunkte.

Über die Jahre zeigte sich, dass die Einschätzung des Gesundheitsschutzes ein guter Indikator war. In den Teams, in denen nicht partnerschaftlich geführt wurde, stiegen die Fehlzeiten innerhalb von zwei Jahren an. In partnerschaftlich geführten Teams hingegen sind die Krankenstände im Vergleichszeitraum stetig gesunken.

Ressource:
Netta, F. (2009): Gesunde Mitarbeiter – gesunde Bilanz in: Kromm, W. und Frank, G. (Hrsg.) (2009): Unternehmensressource Gesundheit – Weshalb die Folgen schlechter Führung kein Arzt heilen kann, 1. Auflage, Symposion Publishing GmbH, Düsseldorf.

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