Feedback ist nicht verhandelbar!

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Gutes Feedback besteht aus vier Bausteinen:

S – V – A und E.

S=Situation. Sie geben Feedback immer zu einer spezifischen Situation. Sie müssen die Situation beschreiben. Vermeiden Sie jede Art der Bewertung.

V=Verhalten. Sie beschreiben das konkrete Verhalten der Person, der Sie Feedback geben. Auch dabei müssen Sie jede Bewertung vermeiden. Geht es um eine Aussage einer Person, müssen Sie diese wörtlich wiedergeben.

An dieser Stelle ist es von großem Nutzen, wenn Sie den Feedbacknehmer fragen, ob Situation und Verhalten so richtig beschrieben sind. Einigen sie sich bei verschiedenen Sichtweisen auf eine Darstellung. Wenn Sie sich geeinigt haben, dürfen Sie zu Baustein drei übergehen:

A=Auswirkung. Nun sagen Sie, wie Sie sich in der Situation durch das Verhalten gefühlt haben. Das darf sehr deutlich sein. Wenn Sie die Auswirkung auf Kollegen beschreiben, verlieren Sie. Denn das sind reine Vermutungen von Ihnen. Sie dürfen über die Auswirkung auf genau eine Person berichten, die Auswirkung auf Sie.

Damit ist Feedback nicht verhandelbar!

Denn, wie etwas auf Sie wirkt, kann nur ein Mensch sagen. Sie selbst. Alle Rechtfertigungen des Gegenübers sind unangebracht.

E=Erwartung. Wenn sich die Gemüter wieder beruhigt haben, erklären Sie Ihre Erwartungen für die Zukunft. So hat der Feedbacknehmer die Chance, sein Verhalten so zu verändern, dass die Auswirkungen auf Sie nicht mehr eintreten.

Gutes Feedback geben ist erlernbar!

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