Warum mögen Sie Warum-Fragen nicht?

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Wie jemand gehandelt hat, ist häufig erkennbar. Wichtiger ist aber oft die Frage nach dem Warum  – warum hat er dies oder das getan. Mit der Warum-Frage erfahren Sie die Gründe und Motive für eine Handlung. Nur wenn Sie diese verstanden haben, können Sie Verhalten beeinflussen.

Fragen Sie ruhig mehrfach nach. Oft kommen die wahren Motive und Gründe erst nach mehreren Schleifen zum Vorschein. Aus diesen Gründen hat sich die 5-Why-Methode (5 mal Warum) in der Analyse von Ursachen durchgesetzt.

Aber wie fühlen Sie sich, wenn Sie nach dem Warum Ihrer Handlung befragt werden? Häufig erzeugt die Warum-Frage einen Rechtfertigungsdruck. Wir müssen uns erklären und rechtfertigen. Sie verbessern die Atmosphäre, indem Sie die Warum-Frage durch die Frage nach den Gründen ersetzen. Aus der Frage: „Warum haben Sie in Berlin studiert?“ wird die Frage: „Aus welchen Gründen haben Sie in Berlin studiert?“

Und wenn Ihnen die erste Antwort nicht reicht? Dann fragen Sie geschickt weiter: „Aus welchen weiteren Gründen haben Sie in Berlin studiert?“.

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