Effektive Pausen

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Anna Omelchenko

Daniel Pink beschreibt in seinen Buch When die folgenden fünf Prinzipien effektiver Pausen:
1. Ein wenig ist besser als gar nichts
Lieber öfter und kürzer als seltener und länger. Häufige kürzere Pausen sind effektiver als wenige lange.
2. Bewegung sticht Passivität
„Sitzen ist das neue Rauchen.“ Wir sind im Sitzen für die Gefahren des Tagestiefs stärker anfällig. Kurze Bewegungspausen steigern Konzentration, Stimmung, Motivation und Kreativität.
3. Gemeinsam ist besser als allein
Päuschen die mit anderen gemeinsam verbracht werden sind wirkungsvoller. Die Unterhaltung mit Kollegen über ein anderes Thema als die Arbeit reduziert effektiver Stress und hebt die Stimmung besser, als wenn in der Pause zum Beispiel E-Mails bearbeitet werden oder die Pause dazu genutzt wird, eine Kleinigkeit zu essen.
4. Draußen ist besser als drinnen
Pausen in der Natur lösen das größte Wohlgefühl aus. Menschen die draußen einen Spaziergang machen, kehren besser aus der Pause gelaunt zurück als diejenigen, die sich nur in Räumen bewegt haben.
5. Vollkommen ist besser als nur halb unbeteiligt
Die psychologische Distanzierung von der Arbeit ist zusätzlich zur physischen Distanzierung entscheidend. Die fortwährende Beschäftigung mit den beruflichen Anforderungen in Pausen reduziert die Erholungswirkung.
Also in der Pause keine E-Mails bearbeiten oder nicht mit der Kollegin arbeitsrelevante Themen besprechen.

Weitere Umsetzungshilfe:
UH60: Erholen Sie sich gut.www.umsetzungshilfe.de/60
Ressourcen:
Pink, D.H. (2018): When, Der richtige Zeitpunkt, ecowin, Salzburg – München.

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