Rollator, oder sich nicht mehr erinnern können, wo man wohnt?

“Bitte wenden”, sagt die freundlich navigierende Frauenstimme. Also wird gewendet – leider mitten im Gotthardtunnel.

Wäre der Verlust Ihres Smartphone eine Art Identitätsverlust, weil Sie keine Telefonnummer mehr auswendig können?

Kennen Sie oben beschriebene Phänomene aus der eigenen Erfahrung, droht Ihnen digitale Demenz, die Abhängigkeit von elektronischen Geräten.

© dondoc-foto – Fotolia.com

Viele Menschen trainieren ihren Körper, um später nicht auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen zu sein. Aber trainieren wir mit der gleichen Konsequenz unser Gehirn?

Machen Sie den Selbsttest und schreiben einmal alle Telefonnummern auf, die Sie aus dem Kopf zusammen bekommen (ohne Polizei und Feuerwehr sind 30 Telefonnummern gut).

Gleiches gilt für den Berufsalltag. Nur wer regelmäßig etwas Neues lernt, trainiert seinen Gehirn-Muskel. Jobrotation ist nicht Fluch, sondern Segen.

Unternehmen müssen aus demografischen und menschlichen Gründen auf regelmäßige Jobrotation bestehen, auch für die 60-jährigen.

Besser mit einem Rollator unterwegs, als nicht mehr zu wissen, wo man wohnt, oder?

Dieser Beitrag wurde unter Alle abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Rollator, oder sich nicht mehr erinnern können, wo man wohnt?

  1. Pingback: Wer wurde Europameister? | UMSETZUNGSBLOG.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.